1.500 Kölnern protestieren gegen Merz' umstrittene Migrationspolitik und fordern Menschenrechte
Hans-Werner Röhricht1.500 Kölnern protestieren gegen Merz' umstrittene Migrationspolitik und fordern Menschenrechte
Rund 1.500 Menschen versammelten sich am Sonntag in Köln, um gegen die Migrationspolitik von Bundeskanzler Friedrich Merz zu protestieren. Die Demonstration stand unter dem Motto "Menschenrechte verteidigen – Stopp für Merz' Politik" und folgte auf wochenlange Kontroversen nach seinen Äußerungen im Oktober, in denen er Migration, Abschiebungen und Kriminalität in Verbindung brachte.
Die Kundgebung wurde von einem Bündnis verschiedener Gruppen organisiert, darunter Seebrücke Köln, Fridays for Future Köln und Medical Solidarity International. Beteiligt waren auch SOS Humanity, der Kölner Spendenkonvoi, Resist Köln und Youth for Climate Köln.
Redner:innen bei der Veranstaltung forderten stärkere Asylrechte und eine solidarische Gesellschaft, in der Migration als Realität akzeptiert wird. Sie verlangten zudem den Ausbau von Rettungseinsätzen für Geflüchtete auf dem Mittelmeer, faire Wohnraumpolitik und Gerechtigkeit für Palästina. Viele positionierten sich explizit gegen die rechtspopulistische AfD.
Der Protest in Köln war Teil einer bundesweiten Welle von Demonstrationen in deutschen Städten. Seit Merz' umstrittenen Aussagen kommt es immer wieder zu Kundgebungen, die eine nationale Debatte über Migration und Stadtpolitik entfacht haben.
Die Kölner Demonstration unterstrich den wachsenden öffentlichen Widerstand gegen Merz' harte Linie in der Migrationsfrage. Veranstalter:innen und Teilnehmer:innen forderten konkrete Veränderungen, darunter besseren Schutz für Asylsuchende und eine Abkehr von restriktiven Maßnahmen. Die Polizei bestätigte etwa 1.500 Teilnehmende.






