Abschied mit Symbolkraft: Bundeswehr und Polizei Münster besiegeln dreijährige Partnerschaft
Gernot GertzAbschied mit Symbolkraft: Bundeswehr und Polizei Münster besiegeln dreijährige Partnerschaft
Brigadegeneral Stefan Ulrich Geilen hat kürzlich das Polizeipäsidium in Münster besucht, um sich von Polizeipäsidentin Alexandra Dorndorf zu verabschieden. Das Treffen markierte das Ende von drei Jahren enger Zusammenarbeit zwischen den beiden Behörden. Als Zeichen ihrer Partnerschaft überreichten sie sich symbolische Geschenke.
Während des Besuchs sprachen Geilen und Dorndorf über aktuelle Sicherheitsfragen. Dazu zählte die Kernaufgabe der Bundeswehr, Deutschland und seine Bundesländer zu verteidigen. Dorndorf betonte zudem die wachsende Bedeutung des Zivilschutzes, des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenresilienz angesichts der aktuellen geopolitischen Lage.
Als Abschiedsgeste tauschten die beiden Führungskräfte Münzen ihrer jeweiligen Organisationen aus. Dorndorf lobte die Zusammenarbeit mit Geilen in den vergangenen drei Jahren als äußerst hilfreich, hochprofessionell und von Vertrauen geprägt. Geilen bedankte sich im Gegenzug bei der Polizei Münster für die starke Unterstützung der Bundeswehr.
Geilens militärische Laufbahn umfasst Stationen als Kompaniechef, Bataillonskommandeur und Führer der Luftlandebrigade 1. Er war in Einsätzen in Albanien und Libyen im Einsatz. Seine Ausbildung schloss Studien an der Universität der Bundeswehr in Hamburg sowie den Generalstabslehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr ein.
Bei dem Besuch wurde auch die neue ständige Mitgliedschaft der Bundeswehr in der von der Münsteraner Polizei organisierten Sicherheitskonferenz hervorgehoben. Der Abschiedsbesuch unterstrich die enge Arbeitsbeziehung zwischen Polizei und Militär in Münster. Die Einbindung der Bundeswehr in die lokale Sicherheitskonferenz spiegelt die vertiefte Zusammenarbeit wider. Beide Seiten würdigten den Wert ihrer Partnerschaft bei der Bewältigung nationaler und regionaler Sicherheitsherausforderungen.
