ALTANA wächst 2025 mit Rekordinvestitionen in Forschung und Expansion
Hans-Werner RöhrichtALTANA wächst 2025 mit Rekordinvestitionen in Forschung und Expansion
Die ALTANA-Gruppe verzeichnet 2025 ein Jahr des operativen Wachstums mit gestiegenen Umsätzen und Erträgen gegenüber dem Vorjahr. Treibende Kräfte dieses Aufschwungs waren vor allem die Regionen Asien und Amerika, während das Unternehmen gleichzeitig neue Rekordwerte bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung erreichte. Trotz eines leichten Rückgangs der Mitarbeiterzahl flossen 172 Millionen Euro in Expansion und Digitalisierung.
Im Jahr 2025 stieg der operative Umsatz und Ertrag der ALTANA-Gruppe im Vergleich zu 2024. Besonders die Sparte ELANTAS verzeichnete mit einem Plus von 5 Prozent beim operativen Umsatz eine führende Rolle und trug maßgeblich zur Gesamtperformance der Gruppe bei. Auch die Regionen Asien und Amerika steuerten Wachstum bei und festigten so die globale Position des Unternehmens.
Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung erreichten mit 216 Millionen Euro – was 7 Prozent des Gesamtumsatzes entspricht – einen neuen Höchststand. Parallel investierte ALTANA 172 Millionen Euro in den Ausbau ihrer Standorte sowie in die Vorantreibung der Digitalisierung.
Zum Jahresende 2025 beschäftigte ALTANA weltweit 8.176 Mitarbeiter, 206 weniger als im Vorjahr. Dieser Rückgang ist auf die Veräußerung kleinerer Geschäftseinheiten zurückzuführen, die Teil der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens sind.
Für das Jahr 2026 erwartet ALTANA ein moderates Wachstum. Der Umsatz soll – bereinigt um Währungseffekte und Akquisitionen – im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen. Das EBITDA wird dagegen voraussichtlich in etwa auf dem Niveau von 2025 verbleiben.
Die Ergebnisse 2025 unterstreichen die operativen Fortschritte von ALTANA, die Rekordinvestitionen in Forschung und Entwicklung sowie die gezielte Expansion. Mit stabilem Wachstum für 2026 im Ausblick bleibt das Unternehmen auf Innovation und Effizienz fokussiert. Die leichte Reduzierung der Belegschaft spiegelt strategische Anpassungen wider – nicht jedoch einen Rückgang der Geschäftstätigkeit insgesamt.






