Arnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule mit mobilem Kreativangebot
Gernot GertzArnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule mit mobilem Kreativangebot
Arnsberg und Meschede gehen eine Kooperation ein, um eine kommunenübergreifende Jugendkunstschule ins Leben zu rufen. Das Projekt zielt darauf ab, die kulturelle Bildung in der Region auszubauen, indem dezentrale Kunstangebote für Kinder und Jugendliche geschaffen werden. Die Finanzierung und Unterstützung kommen in den nächsten drei Jahren vom Land sowie von lokalen Partnern.
Die Initiative wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert, zusätzlich fließen Mittel vom Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e. V. hinzu. Die Kommunen Arnsberg und Meschede tragen etwa ein Drittel der Kosten selbst.
In diesem Jahr startet die Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e. V. aus Schmallenberg das Projekt mit einem Kunstmobil namens KUMO. Die mobile Einheit wird durch die Region touren, um Ideen und Anregungen für das künftige Programm der Jugendkunstschule zu sammeln. Schulen, Gemeinschaftszentren und andere Einrichtungen können Besuche des mobilen Teams anfordern, um gemeinsam ein 30-stündiges Kulturteilhabeprogramm zu gestalten.
Beate Herrmann, Leiterin der Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e. V., wird persönlich Künstler:innen und Organisationen in Arnsberg, Meschede und Sundern treffen. Ihr Ziel ist es, ein Netzwerk lokaler Kreativer aufzubauen und sie in die Entwicklung des Projekts einzubinden. Auch Künstler:innen aus der weiteren Region sind aufgerufen, sich am Programm zu beteiligen.
Ab dem nächsten Jahr werden erste Workshops und Aktivitäten auf Basis eines detaillierten pädagogischen Konzepts angeboten. Diese konzentrieren sich auf außerschulische Angebote, die in Zusammenarbeit mit lokalen Künstler:innen und Einrichtungen entwickelt werden.
Die Jugendkunstschule wird durch dezentrale, gemeindeorientierte Programme eine strukturierte kulturelle Bildung ermöglichen. Bis 2027 soll das Projekt ein nachhaltiges Netzwerk von Künstler:innen und Einrichtungen in der Region etablieren. Die Initiative stellt einen bedeutenden Schritt dar, um den Zugang zur Kunst für junge Menschen in Arnsberg, Meschede und darüber hinaus zu erweitern.






