Arnsbergs Wälder werden fit für den Klimawandel – mit kostenloser Wanderung
Hans-Werner RöhrichtArnsbergs Wälder werden fit für den Klimawandel – mit kostenloser Wanderung
Arnsberg passt seine Wälder an den Klimawandel an
Die Stadt Arnsberg hat Maßnahmen ergriffen, um ihre Wälder an die sich verändernden klimatischen Bedingungen anzupassen. Bereits 2018 beschloss der Stadtrat, den örtlichen Wald in klimaresistente Mischwälder umzuwandeln. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund steigender Temperaturen und neuer Herausforderungen in der Forstwirtschaft.
Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Arnsberg lag 2024 bei 10,2 °C. Diese Entwicklung hat zum Rückgang der Fichtenbestände beigetragen und Forstleute zum Umdenken gezwungen. Um darauf zu reagieren, veranstaltet die Stadt am 16. September 2024 eine kostenlose Waldwanderung im Rahmen der „Woche der Klimaanpassung“ (15. bis 19. September), organisiert vom Zentrum für Klimaanpassung.
Die Veranstaltung unter dem Titel „Wald der Zukunft – Klimaanpassung im Wald erleben“ startet am Wanderparkplatz „Kuhweg“ in der gleichnamigen Straße. Stadtförster Sebastian Demmel führt die Teilnehmer durch den Wald, erläutert die Veränderungen, stellt bereits umgesetzte Maßnahmen vor und diskutiert Pläne, um den Wald für kommende Generationen zu erhalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Vom 15. bis 19. September teilt das Referat für Nachhaltigkeit auf seinen Social-Media-Kanälen informative Beiträge zu Klimaschutz und Anpassungsstrategien. Die Bemühungen der Stadt orientieren sich an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, insbesondere an SDG 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden) und SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz). Bei Rückfragen steht Jan Maximilian Friedrich unter j.friedrich@unserewebsite oder telefonisch unter 02932 201 1851 zur Verfügung.
Die Waldwanderung und begleitenden Aktivitäten sollen das Bewusstsein für Klimaanpassung schärfen. Arnsbergs Initiativen unterstreichen das Engagement für eine nachhaltige Forstwirtschaft. Die Stadt arbeitet kontinuierlich an langfristiger ökologischer Widerstandsfähigkeit.






