Bayer Leverkusen holt Kerim Alajbegović 2026 mit Rückkaufklausel zurück
Sergio KarzBayer Leverkusen holt Kerim Alajbegović 2026 mit Rückkaufklausel zurück
Bayer Leverkusen hat eine Rückkaufklausel in Höhe von acht Millionen Euro gezogen, um Kerim Alajbegović von Red Bull Salzburg zurückzuholen. Der 18-jährige Linksaußen wird im Sommer 2026 zum Verein zurückkehren – entsprechend einer vertraglich festgelegten Option. Seine rasante Entwicklung hat bereits das Interesse mehrerer europäischer Topklubs geweckt.
Alajbegović war zunächst als Nachwuchsspieler von den 1. FC Köln zu Leverkusen gewechselt. In der Saison 2022/23 überzeugte er mit 16 Toren in 16 Spielen für die U19, vor allem als zentraler Mittelfeldspieler. Dennoch verkaufte Leverkusen ihn 2023 für eine Ablösesumme zwischen zwei und 2,5 Millionen Euro an Salzburg.
In Salzburg wurde er anschließend als defensiver Mittelfeldspieler oder Innenverteidiger eingesetzt. Bis März 2026 hatte er bereits über 2.500 Spielminuten in 45 Pflichtspielen absolviert, darunter mehr als 30 Starts in der österreichischen Bundesliga und der Champions League. Seine Leistungen steigerten sich weiter: In allen Wettbewerben erzielte er 11 Tore und gab drei Vorlagen.
Leverkusens Entscheidung, die Rückkaufoption zu ziehen, fällt in eine Phase wachsender Konkurrenz um den jungen Spieler. Der FC Bayern München hatte ihn bereits im Visier, auch italienische Spitzenvereine zeigten Interesse. Der Klub handelt nun, um seine Rückkehr zu sichern, bevor sein Marktwert weiter steigt.
Noch ist unklar, ob Alajbegović nach seiner Rückkehr direkt in den Profikader integriert wird oder zunächst verliehen wird.
Der Deal sichert Leverkusen die Rückkehr eines vielseitigen Talents, das in Österreich schnell gereift ist. Seine Rückkehr 2026 wird die Mannschaftstiefe stärken, auch wenn seine genaue Rolle noch nicht feststeht. Gleichzeitig blockiert der Transfer das Interesse konkurrierender Vereine aus ganz Europa.






