13 June 2026, 20:19

Bergisch Gladbach sichert Gewerbegebiete im Industriegebiet West mit neuer Verordnung

Stadt Bergisch Gladbach sichert Zugang zum Isover-Gelände

Bergisch Gladbach sichert Gewerbegebiete im Industriegebiet West mit neuer Verordnung

Bergisch Gladbach hat eine neue Verordnung vorgeschlagen, um wichtige Gewerbegebiete im Industriegebiet West langfristig zu sichern. Mit dem Vorhaben sollen nachhaltiges Wirtschaftswachstum, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die wirtschaftliche Stabilität gefördert werden. Der Plan umfasst ein Vorkaufsrecht der Stadt für ein 18,8 Hektar großes Areal.

Die geplante Verordnung konzentriert sich auf einen großen Abschnitt des Industriegebiets West, das sich zwischen der Innenstadt und Gronau erstreckt. Betroffen sind das Gelände von Saint-Gobain Isover, Teile der Britannia Hütte sowie Flächen in der Nähe der Hermann-Löns-Straße. Große Teile des Isover-Geländes liegen derzeit brach oder sind nur unzureichend erschlossen, was den Bedarf an strukturierter Stadtplanung unterstreicht.

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Die Stadt könnte das 11 Hektar große Saint-Gobain-Isover-Gelände bei Bedarf nach den neuen Regelungen erwerben. Das Unternehmen betont jedoch, dass es keine Verkaufsabsichten habe und weiterhin in den Standort investiere. Die Beschäftigtenzahl auf dem Gelände schwankte in den letzten Jahren stark: Sie sank von 220 auf 60 Mitarbeiter, bevor sie wieder auf 75 anstieg.

Das Saint-Gobain-Isover-Gelände nimmt eine zentrale Position in Bergisch Gladbach ein und ist etwa halb so groß wie das Zanders-Areal. Mit dem Vorschlag will die Stadt dem Mangel an Gewerbeflächen im Zentrum begegnen und gleichzeitig zukünftige Entwicklungschancen schaffen.

Die Verordnung würde Bergisch Gladbach mehr Kontrolle über wichtiges Industrieland geben. Ziel ist es, Gewerbeflächen für Unternehmensansiedlungen und die Schaffung von Arbeitsplätzen langfristig zu erhalten. Die langfristige Wirtschaftsstrategie der Stadt hängt maßgeblich davon ab, diese Flächen für die zukünftige Nutzung zu sichern.

Quelle