10 May 2026, 02:16

Bergisch Gladbach startet Spendenaktion für Kriegsgräber und Friedensbildung

Plakat für den Wohltätigkeitsbasar der Witwen und Waisen deutscher, australischer, ungarischer und alliierter Soldaten mit Veranstaltungseinzelheiten im Text.

Bergisch Gladbach startet Spendenaktion für Kriegsgräber und Friedensbildung

Spendenaktion des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) in Bergisch Gladbach

Am 15. Oktober 2025 fand in Bergisch Gladbach eine Spendenaktion zugunsten des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) statt. Die Veranstaltung auf dem Konrad-Adenauer-Platz markierte den Auftakt einer Sammelkampagne, die bis Dezember 2025 läuft. Die gesammelten Mittel sollen der Pflege von Kriegsgräberstätten im Ausland sowie der Friedensbildung für Jugendliche zugutekommen.

Bürgermeister Frank Stein, der zugleich Vorsitzender des örtlichen VDK ist, eröffnete die Sammlung um 11:30 Uhr offiziell. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung des Gedenkens an das Kriegsleid und unterstrich die Rolle der Friedenspädagogik. Ein Informationsstand neben dem Wochenmarkt bot Interessierten die Möglichkeit, sich über die Arbeit des VDK zu informieren.

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An der Veranstaltung nahmen auch Jasper Stephan-Beneker, der VDK-Landesgeschäftsführer für das Rheinland, sowie Anne Linden, die lokale VDK-Vorsitzende, teil. Linden, die die Kampagne koordiniert, rief dazu auf, sich als ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler zu engagieren. Der Bürgermeister appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, die Arbeit des VDK großzügig zu unterstützen.

Die Spendengelder fließen in die Instandhaltung von Kriegsgräbern im Ausland sowie in Jugendbegegnungsstätten, die sich mit Friedensprojekten befassen. Die Sammlerinnen und Sammler werden bis Jahresende im Stadtgebiet unterwegs sein.

Die Kampagne läuft bis Dezember 2025 in ganz Bergisch Gladbach. Die Spenden kommen direkt der Erhaltung von Kriegsgräberstätten und Bildungsprojekten für junge Menschen zugute. Der VDK ruft die Bevölkerung auf, die Initiative durch Spenden und ehrenamtliches Engagement zu unterstützen.

Quelle