04 April 2026, 16:19

Bergisch Gladbach wählt erstmals vier stellvertretende Bürgermeister:innen – was sich ändert

Tortendiagramm, das den Haushalt von Kalifornien für 2022-2023 nach Einkommen, Ausgaben und anderen finanziellen Verwendungen aufschlüsselt, wobei die Abschnitte proportional zu den Finanzierungsbeträgen sind.

Bergisch Gladbach wählt erstmals vier stellvertretende Bürgermeister:innen – was sich ändert

Der Stadtrat von Bergisch Gladbach hat seine Führungsriege erstmals durch die Wahl von vier stellvertretenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern erweitert. Die in der ersten Sitzung getroffene Entscheidung markiert einen Wechsel vom bisherigen Modell mit drei Stellvertretern. Die Mehrheit der Ratsmitglieder unterstützte die Änderung, während eine Partei deutlichen Widerspruch äußerte.

Mit großer Mehrheit stimmte der Rat für die Erhöhung der stellvertretenden Bürgermeister von drei auf vier. Lediglich die AfD lehnte ab und plädierte stattdessen für eine Reduzierung auf zwei. Nach dem neuen System wurde die Verteilung der Posten unter den Parteien nach dem d'Hondt-Verfahren vorgenommen.

Die Grünen sicherten sich im Rahmen einer Vereinbarung zur Unterstützung der Erweiterung einen der vier Stellvertreterposten. Jede Neubesetzung ist mit Kosten verbunden und belastet den städtischen Haushalt jährlich mit zusätzlichen 9.176,40 Euro. Ragnar Migenda, der erste stellvertretende Bürgermeister, übernimmt künftig alle Verwaltungsaufgaben in Abwesenheit des Bürgermeisters.

Bisher verfügte der Rat über drei stellvertretende Bürgermeister, doch ihre genauen Zuständigkeiten blieben unklar. Die aktuelle Entscheidung formalisiert nun eine breiter aufgestellte Führungsstruktur, in der jedem Stellvertreter spezifische Verantwortungsbereiche zugewiesen werden.

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Mit dem Beschluss hat Bergisch Gladbach nun vier stellvertretende Bürgermeister mit klar definierten Rollen. Die jährliche finanzielle Belastung beträgt 9.176,40 Euro, während die Grünen als Gegenleistung für ihre Unterstützung eine Vertretung erhielten. Die AfD bleibt die einzige Partei, die sich gegen das erweiterte Führungsmodell ausspricht.

Quelle