Betrunkener Pole ohne Führerschein bei Verkehrskontrolle in Grevenbroich erwischt
Gernot GertzBetrunkener Pole ohne Führerschein bei Verkehrskontrolle in Grevenbroich erwischt
Ein 59-jähriger Pole ist bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle von der Polizei des Rhein-Kreises Neuss angehalten worden. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend, dem 10. Juni, gegen 21:30 Uhr an der Kreuzung Ostwall/Parkstraße in Grevenbroich. Die Beamten nahmen Alkoholgeruch in seinem Atem wahr, woraufhin sie weitere Ermittlungen einleiteten.
Der Mann fuhr ohne gültigen Führerschein. Ein vorläufiger Atemalkoholtest bestätigte, dass er unter Alkoholeinfluss stand. Anschließend wurde er zur Entnahme einer Blutprobe auf die Wache gebracht.
In Deutschland gilt ein Fahrer ab einer Blutalkoholkonzentration von 0,11 Promille oder höher als absolut fahruntauglich. Ab 0,05 Promille können bereits verwaltungsrechtliche Konsequenzen drohen. Bei geringeren Werten sind rechtliche Folgen möglich, wenn eine Fahruntüchtigkeit erkennbar ist.
Die Halterin des Fahrzeugs – die Freundin des Fahrers – muss damit rechnen, wegen des Überlassens des Wagens an einen betrunkenen Fahrer juristisch belangt zu werden. Die Polizei nutzte den Vorfall, um die Bevölkerung daran zu erinnern, dass die sicherste Lösung darin besteht, vor dem Fahren vollständig auf Alkohol zu verzichten.
Dem Mann drohen nun mögliche Anklagen wegen Fahrens ohne Führerschein und Trunkenheit am Steuer. Die Behörden gehen weiterhin konsequent gegen alkoholisierte und nicht fahrtaugliche Kraftfahrer vor. Der Fall unterstreicht die Gefahren, die entstehen, wenn ungeeignete oder alkoholisierte Personen ein Fahrzeug führen.
