Bielefelder Bürger fällt auf Betrug mit vermeintlichem Festgeldkonto herein
Sergio KarzBielefelder Bürger fällt auf Betrug mit vermeintlichem Festgeldkonto herein
Ein Bielefelder Bürger erhielt kürzlich einen Anruf von einem angeblichen Vermögensverwalter, der ihm ein einjähriges Festgeldkonto mit einer Rendite von 5,4 Prozent anbot. Das Angebot wirkte zunächst seriös, sodass der Angerufene persönliche Daten an die vermeintliche Finanzinstitution weitergab.
Später stellte sich heraus, dass es sich um einen Betrug handelte. Der Anwalt des Geschädigten bestätigte, dass das Geld nicht angelegt, sondern in ein kriminelles Netzwerk umgeleitet werden sollte. Die Betrüger gehen typischerweise gezielt vor, um Vertrauen aufzubauen und ihre Opfer zur Überweisung hoher Summen zu bewegen.
Die Bielefelder Polizei warnt vor unaufgeforderten Anrufen angeblicher Anlageberater und rät, die Seriosität von Anbietern vor einer Geldanlage gründlich zu prüfen. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) informiert auf ihrer Website über unseriöse Unternehmen.
Behörden mahnen zur Vorsicht bei Angeboten mit ungewöhnlich hohen Renditeversprechen. Gründliche Recherche und eine gesunde Skepsis können davor schützen, auf solche Maschen hereinzufallen. Der Vorfall unterstreicht, wie wichtig es ist, Anlageanbieter zu überprüfen, bevor man persönliche oder finanzielle Daten preisgibt.
