19 June 2026, 02:26

Bottrop rüstet sich mit 24 Notfall-Informationspunkten für Krisenfälle

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Bottrop rüstet sich mit 24 Notfall-Informationspunkten für Krisenfälle

Die Stadt Bottrop hat 24 Notfall-Informationspunkte (NIP) eingerichtet, um in Krisensituationen wie Strom- oder Versorgungsausfällen zu reagieren. Diese Stellen dienen während Notlagen als Kommunikationsdrehscheiben und bieten Bürgern Orientierungshilfe. Ziel der Initiative ist es, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, wenn herkömmliche Systeme ausfallen.

Jeder NIP ist an zentralen Orten wie Feuerwehrwachen, Krankenhäusern und Polizeistationen angesiedelt. Auch Schulen und Gebäude von Hilfsorganisationen sind in das Netz eingebunden. Die Standorte sind deutlich mit roten Schildern und Strandfahnen gekennzeichnet, auf denen „Notfall-Informationspunkt“ steht.

Die Besetzung der NIP übernehmen ehrenamtliche Feuerwehrkräfte, Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und städtische Angestellte. An jedem Standort arbeiten mindestens drei Personen. Rund 160 Stadtbedienstete haben sich bereits bereit erklärt, im Ernstfall den nächstgelegenen Punkt zu unterstützen.

Die rechtliche Grundlage für die Einrichtung dieser Punkte bildet § 28 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG). Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Notrufmeldungen entgegenzunehmen, sie per Funk an die Leitstelle weiterzuleiten und Bürgern wichtige Verhaltenshinweise zu geben. Am 20. September wird eine Großübung das System testen – alle 24 NIP werden dann voll einsatzbereit und besetzt sein.

Die NIP sind nicht als Schutzräume oder Versorgungslager konzipiert. Die Bevölkerung wird aufgefordert, eigene Notfallvorräte anzulegen. Die Übung soll zeigen, ob das Netzwerk im Ernstfall zuverlässig funktioniert.

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