Bremer Kulturabend vereint Lesung und Ausstellung in Berlin bis Dezember 2025
Hans-Werner RöhrichtBremer Kulturabend vereint Lesung und Ausstellung in Berlin bis Dezember 2025
Rund 100 Gäste versammelten sich am 1. Oktober 2025 in der Landesvertretung Bremen in Berlin zu einem kulturellen Abend. Die Veranstaltung verband eine Lesung Bremer Autor:innen mit der Eröffnung der Ausstellung Ein tierisch guter Einfall. Sowohl die literarischen Werke als auch die Kunstwerke bleiben bis zum 19. Dezember 2025 zu sehen.
Im Mittelpunkt des Abends standen drei aktuelle Stipendiat:innen des Bremer Literaturstipendiums: Will Gmehling, Sarah von Lüttichau und Jeff Hemmer. Gmehling präsentierte Auszüge aus einem neuen Kinderbuch, das Alltagsgeschichten aus der Perspektive junger Menschen erzählt. Von Lüttichau las hingegen Texte, die sich mit den feinen Nuancen menschlicher Begegnungen beschäftigen.
Hemmers Beitrag konzentrierte sich auf sprachliche Werke, die das Wesen urbaner Räume und ihre verborgenen Erzählungen einfangen. Seine Arbeiten sind ebenfalls Teil der Ausstellung Ein tierisch guter Einfall, die zudem Kunst von Anke Bär und Valeska Scholz zeigt. Die Schau ist Teil der Reihe Twogether – herausragende Satzzeichen, zu der bereits Twogether #1 (mit Künstler:innen wie Ulf Aminde und Silke Fischer) und Twogether #2 (mit Marie-Luise Mandl und anderen) gehörten.
Die Veranstaltung entstand in Zusammenarbeit der Landesvertretung Bremen, der Senatorin für Kultur und des Bremer Literaturbüros. Sie rückte zudem das Artist-in-Residence-Programm in den Fokus, das Bremer Stipendiat:innen einen Arbeitsaufenthalt in Berlin ermöglicht. Das Stipendium selbst fördert literarische Talente seit über 40 Jahren.
Die Ausstellung Ein tierisch guter Einfall läuft noch bis zum 19. Dezember 2025 und gibt Besucher:innen Gelegenheit, die gezeigten Werke zu entdecken. Die Lesungen und Kunstwerke des Abends spiegelten die anhaltende Zusammenarbeit zwischen Bremer Kultureinrichtungen und der lokalen Kreativszene wider. Die Projekte der Stipendiat:innen werden während ihres Aufenthalts in Berlin weiterentwickelt.






