Bundesregierung plant neue E-Auto-Förderung für Geringverdiener – doch Details fehlen noch
Hans-Werner RöhrichtBundesregierung plant neue E-Auto-Förderung für Geringverdiener – doch Details fehlen noch
Die deutsche Bundesregierung plant die Verlängerung der finanziellen Förderung für den Kauf von Elektrofahrzeugen. Ein neues Programm soll vor allem Haushalte mit niedrigem bis mittlerem Einkommen ansprechen, doch zentrale Details stehen noch nicht fest. Kritiker zweifeln bereits daran, ob die Mittel sinnvoll eingesetzt werden.
Die geplante Förderung würde an das bestehende Subventionsprogramm für Elektroautos anknüpfen. Ein Fonds in Höhe von drei Milliarden Euro wurde bereitgestellt, dessen Mittel voraussichtlich bis 2029 reichen sollen. Eine der diskutierten Optionen ist eine Kaufprämie, die staatliche Zuschüsse für Käufer in einer bestimmten Einkommensspanne vorsieht.
Als Orientierung könnte die Regierung das durchschnittliche Bruttoeinkommen aus dem Jahr 2021 in Höhe von 50.493 Euro (etwa 4.208 Euro monatlich) heranziehen. Ein wahrscheinliches Szenario würde die Förderung auf Haushalte mit einem Jahreseinkommen von bis zu 50.000 Euro beschränken. Allerdings sind weder die genaue Zielgruppe noch die Ausgestaltung der Anreize bisher endgültig festgelegt.
Das Konzept könnte sich an einem in Frankreich erprobten Modell orientieren, doch eine Entscheidung steht noch aus. Gleichzeitig gibt es Widerstand gegen das geplante EU-weites Verbot von Verbrennungsmotoren – stattdessen wird mehr Flexibilität bei der Technologiewahl gefordert.
Sollte das Programm genehmigt werden, würde es gezielte Unterstützung für Käufer von Elektroautos innerhalb einer definierten Einkommensgrenze bieten. Der drei Milliarden Euro schwere Fonds ist bis 2029 angelegt, doch über die genauen Förderkriterien und die Umsetzung herrscht noch Unklarheit. Die Behörden haben bisher weder die Struktur der Anreize noch die Berechtigten offiziell bestätigt.






