19 March 2026, 10:35

CDU Willich will Wohnungsbau mit Schnellverfahren revolutionieren

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets mit beschrifteten Bereichen für Gebäude, Straßen und weitere Merkmale.

CDU Willich will Wohnungsbau mit Schnellverfahren revolutionieren

Die Willicher CDU drängt auf eine beschleunigte Wohnraumentwicklung durch eine neue Schnellverfahren-Initiative. Das Parteimitglied Tobias Pascaly hat zu sofortigem Handeln aufgerufen, um Bauprojekte zu beschleunigen. Die Pläne umfassen die Digitalisierung von Genehmigungsverfahren sowie eine Überprüfung der Baustandards, um die Kosten zu senken.

Das Schnellverfahren würde es Willich ermöglichen, mehr Entscheidungen zu delegieren und strengere Fristen durchzusetzen. Im Rahmen des Programms könnten Baugenehmigungen automatisch erteilt werden, falls innerhalb von drei Monaten keine Entscheidung getroffen wird. Mit diesem Ansatz sollen Verzögerungen bei neuen Wohnbauprojekten verringert werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die CDU strebt zudem an, digitale Baugenehmigungsverfahren bis 2026 einzuführen. Durch die Vereinfachung der Online-Antragstellung könnten Genehmigungen schneller und effizienter erteilt werden. Gleichzeitig schlägt die Partei vor, ökologische, gestalterische, technische und energetische Vorgaben für Neubauten zu überprüfen. Ziel ist es, die Baukosten zu senken, ohne dabei Umwelt- und Städtebau-Standards zu vernachlässigen.

Ein zentraler Bestandteil des Plans betrifft ein 18.000 Quadratmeter großes Grundstück, das ursprünglich für die Erweiterung des Friedhofs vorgesehen war. Die CDU regt an, das Gelände über einen städtebaulichen Vertrag für den Wohnungsbau umzuwidmen. Damit könnte der wachsenden Nachfrage nach Wohnraum in der Region Rechnung getragen werden.

Sollten die Schnellverfahren eingeführt werden, könnten sich Bauprojekte in Willich deutlich beschleunigen. Digitale Genehmigungen und überarbeitete Standards könnten sowohl Zeit als auch Kosten für Bauherren reduzieren. Die Änderungen würden zudem neues Bauland für Wohnzwecke erschließen und so den lokalen Wohnraumbedarf decken.

Quelle