Chaos bei den City AM Awards: Taschen verschwunden und Milliarden-Fehler
Sergio KarzChaos bei den City AM Awards: Taschen verschwunden und Milliarden-Fehler
Ein chaotischer Abend bei den City AM Awards
Bei der Verleihung der City AM Awards endete der Abend für zwei Gäste in einem unvorhergesehenen Abenteuer: Adam Bloodworth und Anna Moloney strandeten ohne ihre Habseligkeiten und verbrachten die Nacht auf dem Boden im Gästezimmer eines Kollegen. Unterdessen sorgten an anderer Stelle ein finanzielles Missgeschick und ein politischer Tippfehler für zusätzliche Turbulenzen.
Die Probleme begannen, als Bloodworth und Moloney nach der Preisverleihung blieben, um beim Aufräumen zu helfen. Als sie später ihre Garderobe aufsuchten, waren ihre Taschen – samt Wohnungsschlüsseln – verschwunden. Eine Stunde lang durchsuchten sie die Hinterzimmer der Guildhall, doch vergeblich.
Ohne Zugang zu ihrer Wohnung landeten die beiden schließlich auf dem Fußboden des Gästezimmers des Digitalchefs. Am nächsten Morgen musste Moloney in zehn Zentimeter hohen Absätzen zur Arbeit pendeln – immer noch ohne ihre Sachen. Glücklicherweise wurden die Taschen noch am selben Tag wiedergefunden.
Andernorts löste der Scottish Mortgage Investment Trust kurzzeitig Aufsehen aus, als er behauptete, sein Anteil an SpaceX sei 1,25 Billionen Dollar wert. Die Zahl wurde später korrigiert: Ein Tippfehler hatte den Wert des gesamten Unternehmens aufgebläht – nicht nur den Anteil des Fonds.
Auch in politischen Kreisen gab es Verwirrung. Ein Labour-Hinterbänkler schlug eine Kampagne unter dem Motto „Summer of Sex“ vor, während ein Tory-Schattenminister für Wirtschaft aus Versehen eine Stellungnahme als „Shadow Business Sexretary“ unterzeichnete. Die Fehler wurden zwar schnell bemerkt, hatten sich aber zuvor bereits online verbreitet.
Zurück in London reiste Andy Burnham derweil in gehobener Atmosphäre: Der Bürgermeister genoss einen Platz in der ersten Klasse auf seiner Fahrt in die Hauptstadt.
Für Bloodworth und Moloney endete die Odyssee mit der Rückkehr ihrer Taschen. Die finanziellen und politischen Patzer wurden zwar berichtigt, doch nicht ohne zuvor für Schlagzeilen zu sorgen. Für alle Beteiligten verlief der Tag weitaus turbulenter als geplant.






