03 April 2026, 08:17

Circular-Valley-Konferenz in Wuppertal zeigt, wie Kreislaufwirtschaft die Zukunft prägt

Grüner Dreieck mit weißem Hintergrund und mittigem grünem Recycling-Symbol.

Circular-Valley-Konferenz in Wuppertal zeigt, wie Kreislaufwirtschaft die Zukunft prägt

Wuppertal richtet heute erneut die Circular-Valley-Konferenz aus – ein Treffen für Unternehmen, die sich auf Nachhaltigkeit und Innovation konzentrieren. Die Veranstaltung im Kongresszentrum der Stadt zeigt, wie Zusammenarbeit wirtschaftlichen und ökologischen Fortschritt vorantreiben kann.

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Seit 2021 hat sich die Initiative zu einem globalen Netzwerk aus Start-ups, Politikern und Forschungseinrichtungen entwickelt, die gemeinsam an einer Kreislaufwirtschaft arbeiten. Die Circular Valley Foundation wurde 2021 in Wuppertal gegründet, um nachhaltige Wirtschaftspraktiken zu fördern. Gründer Carsten Gerhardt wählte die Stadt wegen ihrer starken industriellen Basis und der Ansiedlung globaler Marktführer – ideale Voraussetzungen, um zukunftsweisende Wirtschaftsmodelle zu entwickeln.

Über 150 internationale Start-ups aus mehr als 20 Ländern haben seit dem Start der Konferenzen teilgenommen. Zu den prägendsten Innovationen zählen ReCircles biologisch abbaubare Verpackungen (Indien, 2023), Circulors KI-gestützte Abfallsortiertechnologie (Großbritannien, 2024) und Circularises Projekte zum "Urban Mining" für Batterierecycling (Niederlande, 2025).

Auch lokale Unternehmen setzen zunehmend auf Kreislaufprinzipien: Der Werkzeughersteller Stahlwille repariert etwa elektronische Drehmomentschlüssel, statt sie zu entsorgen. CEO Vera Bökenbrink erforscht zudem neue Verwendungsmöglichkeiten für Produktionsabfälle, etwa als Schleifsteine. Die heutige Veranstaltung bietet Netzwerkmöglichkeiten und Präsentationen von Start-ups, die solche Ansätze vorantreiben.

Die Konferenz unterstreicht Wuppertals Rolle als Innovationszentrum für Kreislaufwirtschaft. Bis 2026 wird die Initiative Hunderte von Unternehmen und Start-ups vernetzt haben, die an nachhaltigen Lösungen arbeiten. Das Netzwerk der Stiftung wächst weiter – es verbindet Industrie, Forschung und Politik im gemeinsamen Einsatz für weniger Abfall und effizientere Ressourcennutzung.

Quelle