09 May 2026, 02:17

Dagmar Becker verlässt Solingens Stadtspitze nach zehn prägenden Jahren

Alte detaillierte Karte von Zoffingen, Deutschland, die Straßen, Gebäude, Bäume und textuelle Informationen auf altem Papier zeigt.

Dagmar Becker verlässt Solingens Stadtspitze nach zehn prägenden Jahren

Dagmar Becker, die langjährige Leiterin des Dezernats für Schulen, Kultur, Jugend, Sport und Integration der Solinger Grünen, hat nach einem Jahrzehnt im Amt offiziell ihren Rücktritt erklärt. Damit endet auch ihre Tätigkeit als Stadtdirektorin, ein Posten, den sie seit 2022 innehatte, während sie gleichzeitig ihre Nachfolgerin auf die anstehende Übergabe vorbereitete.

Beckers Amtszeit fiel in eine Phase erheblicher finanzieller Belastungen, doch gelang es ihr, dass Solingen ein breites Angebot an Freizeit-, Kultur- und Sportprogrammen aufrechterhielt. Unter ihrer Führung investierte die Stadt über 600 Millionen Euro in die Modernisierung und den Ausbau der Bildungsinfrastruktur. Zu den wichtigsten Projekten zählten die Sanierung des Theaters Solingen, das Ittertaler Talprojekt sowie die Aufwertung der Klingenhalle und zahlreicher weiterer Kultur- und Sporteinrichtungen.

Besonders engagierte sie sich für die Jugendarbeit, etwa durch den Ausbau von Einrichtungen wie dem Rollhaus und Monkeys sowie die Erweiterung der Schwimmkapazitäten mit dem neuen Vogelsang-Familienbad. Als einzige Frau im städtischen Führungsgremium setzte sich Becker konsequent für Gleichberechtigung und eine stärkere Vertretung von Frauen in der Kommunalpolitik ein.

Ihre Arbeit wird nachhaltige Spuren hinterlassen – so soll in Solingen bereits im kommenden Jahr eine flächendeckende Ganztagsbetreuung realisiert sein. Ihre Nachfolgerin, Anna Lenker-Koukounarakis, übernimmt nun ein Dezernat, das als eines der leistungsfähigsten der Stadt gilt.

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Mit Beckers Ausscheiden endet ein prägendes Kapitel der Solinger Stadtgeschichte, das von Widerstandsfähigkeit in finanziell schwierigen Zeiten und einer konsequenten Investition in die Zukunft geprägt war. Die Bildungs-, Kultur- und Sportbereiche der Stadt treten nun in eine neue Phase ein – ihre Nachfolgerin steht vor der Aufgabe, auf den in den vergangenen zehn Jahren gelegten Grundlagen aufzubauen.

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