Deutschland und Niederlande stärken Grenzschutz gegen Kriminalität und Migration
Gernot GertzDeutschland und Niederlande stärken Grenzschutz gegen Kriminalität und Migration
Deutsche und niederländische Grenzbehörden intensivieren Zusammenarbeit zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität
Hochrangige Vertreter beider Länder trafen sich am 1. Oktober 2025, um aktuelle Herausforderungen zu erörtern – darunter auch irreguläre Migration. Die Partnerschaft basiert auf der langjährigen Zusammenarbeit zwischen den Bundespolizeidirektionen in Hannover und Sankt Augustin sowie der niederländischen Königlichen Marechaussee.
Das Gemeinsame Verbindungsbüro in Goch fungiert als zentrale Schnittstelle für die Koordination der Grenzschutzmaßnahmen. Es sorgt für einen reibungslosen Informationsaustausch zwischen den deutschen und niederländischen Behörden entlang der gesamten gemeinsamen Grenze. Durch die vorübergehenden Kontrollen an den Binnengrenzen ist diese Abstimmung noch wichtiger geworden.
Das Projekt mit dem Titel "Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Grenzschutzeinheiten der Königlichen Marechaussee und den Bundespolizeidirektionen Hannover und Sankt Augustin" wird aus dem Interreg-Programm Deutschland-Niederlande gefördert. Auch die Europäische Union beteiligt sich an der Finanzierung und unterstreicht damit die regionale Bedeutung der Initiative.
Für Medienanfragen steht die Pressestelle der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin unter +49 (0)2241 238-1444 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.
Das Treffen am 1. Oktober 2025 bekräftigte das gemeinsame Engagement gegen grenzüberschreitende Kriminalität. Die langfristige Partnerschaft der Behörden zielt darauf ab, die Sicherheit zu erhöhen und Migrationsströme effektiver zu steuern. Die Förderung durch die EU und das Interreg-Programm unterstützt diese laufenden Maßnahmen.






