Deutschlands Handballer siegen mit 41:38 gegen Ägypten – doch die Abwehr wackelt
Sergio KarzDeutschlands Handballer siegen mit 41:38 gegen Ägypten – doch die Abwehr wackelt
Deutschlands Handballer starten mit packendem 41:38-Sieg gegen Ägypten in Testserie
Mit einem spannenden 41:38-Erfolg gegen Ägypten hat die deutsche Handballnationalmannschaft ihre zweiteilige Testserie eröffnet. Vor ausverkaufter Kulisse in der Dortmunder Westfalenhalle – 10.732 Zuschauer verfolgten das Spiel live – wurde die Partie zudem im Free-TV auf ProSieben übertragen.
Die Mannschaft des DHB zeigte sich vor allem in der Offensive überzeugend und erzielte insgesamt 79 Treffer. Bester Werfer war Juri Knorr mit neun Toren, der maßgeblich für den entscheidenden Schub in der zweiten Halbzeit sorgte. Zunächst setzte das Team auf schnelle Konter, bevor es im Verlauf der Partie die Angriffsspielzüge systematischer gestaltete.
Nach dem Schlusspfiff wurden die deutschen Spieler für ihre Silbermedaille bei der Handball-EM 2024 geehrt. Mindestens zwei der Medaillengewinner – Johannes Golla und Knorr – standen auch im Kader gegen Ägypten.
Trotz des Erfolgs gab es Kritik: Bundestrainer Alfred Gislason monierte Schwächen in der Defensive, ein Punkt, den auch Torhüter David Späth und Spielmacher Knorr aufgriffen. Beide lobten zwar die kämpferische Leistung des Teams, räumten aber ein, dass bis zur WM 2025 noch Nachbesserungen nötig seien.
Die Serie wird am kommenden Sonntag mit dem zweiten Spiel in Bremen fortgesetzt.
Der Sieg markiert einen gelungenen Auftakt in die Vorbereitung der DHB-Auswahl, doch die defensiven Mängel bleiben ein zentrales Thema. Mit dem anstehenden Rückspiel gegen Ägypten will die Mannschaft ihre Leistung weiter verfeinern, um bestmöglich in die WM 2025 zu starten.






