Dortmunder Polizei schlägt mit Razzia gegen Kriminalität und Verkehrschaos zu
Sergio KarzDortmunder Polizei schlägt mit Razzia gegen Kriminalität und Verkehrschaos zu
Dortmunder Polizei intensiviert Maßnahmen für mehr öffentliche Sicherheit
Im Rahmen einer langfristig angelegten Operation hat die Dortmunder Polizei ihre Bemühungen zur Steigerung der öffentlichen Sicherheit ausgeweitet. Die seit über zwei Jahren laufende Initiative „Präsenzkonzept Fokus“ zielt darauf ab, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Bei jüngsten Einsätzen kam es zu zahlreichen Festnahmen, Fahrzeugbeschlagnahmungen und Strafanzeigen in der gesamten Stadt.
Am 26. September führten Beamte Kontrollen in der Kampstraße sowie im Bereich Basecamp durch. Dabei wurden rund 70 Fahrzeuge sichergestellt und über 20 Verwarnungsgelder wegen Verkehrsverstößen verhängt. Einen Tag später verdreifachte sich die Anzahl der für die Szene typischen Fahrzeuge am Wall – zwei davon wurden wegen erloschener Zulassung beschlagnahmt, andere wegen Rasens mit Bußgeldern belegt.
Zudem nahm die Polizei mehrere Drogenhändler am Nordeingang des Hauptbahnhofs, am Brügmannplatz und im Stadtgarten fest. Auf dem Wickeder Hellweg kam es zu Ruhestörungen und Körperverletzungsdelikten, woraufhin drei flüchtende Personen festgenommen wurden. Bei zwei von ihnen wurde ein Waffenverbot – konkret das Mitführen von Messern – geprüft.
Im Verlauf der Operation wurden über 350 Personen kontrolliert und rund 130 Fahrzeuge überprüft. Die Beamten erteilten nahezu 70 Platzverweise, stellten fast 20 Strafanzeigen und beschlagnahmten beinahe 30 Gegenstände. Zwei bekannte Personen aus der Drogenszene wurden mit zwei neuen Fahrrädern angetroffen – eines davon war erst am Vortag als gestohlen gemeldet worden. Beide Räder wurden eingezogen.
Die Aktion stößt bei Bürgerinnen und Bürgern auf positive Resonanz; viele bedankten sich für das Engagement der Polizei. Die Dortmunder Beamten setzen ihre Arbeit im Rahmen des „Präsenzkonzepts Fokus“ fort, um die öffentliche Sicherheit nachhaltig zu gewährleisten. Journalisten können für weitere Informationen Felix Groß unter 0231/132-1034 oder per E-Mail an [email protected] kontaktieren.






