14 April 2026, 16:20

Dritte Kinderschutzkonferenz in Lünen setzt auf lokale Netzwerke und gemeinsame Verantwortung

Gruppe von Kindern auf einem Basketballfeld mit Papierbeuteln in den Händen, Beutel und Gegenstände rechts daneben und eine Tafel mit Text links daneben, vor einer Hintergrundkulisse aus Zäunen, Pfosten, Straßenlaternen, Bäumen, Gebäuden, Hügeln und Himmel.

Dritte Kinderschutzkonferenz in Lünen setzt auf lokale Netzwerke und gemeinsame Verantwortung

Rund 150 Fachkräfte trafen sich am 31. Oktober 2025 in Lünen zur dritten Kinderschutzkonferenz der Stadt

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Stärkung lokaler Netzwerke, um Kindern ein möglichst sicheres Aufwachsen zu ermöglichen. Im LÜKAZ Kultur- und Bürgerzentrum wurde unter dem Motto gemeinsame Verantwortung über den Schutz von Jugendlichen diskutiert.

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Eröffnet wurde die Konferenz von Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, der betonte, dass Kinderschutz nur durch gemeinschaftliches Handeln gelingen könne. Teilgenommen haben Expertinnen und Experten aus Bildung, Sozialarbeit und Gesundheitswesen, die sich für eine Verbesserung der lokalen Kinderschutzpraxis einsetzen.

Zwei Hauptrednerinnen und -redner beleuchteten in ihren Vorträgen zukünftige Herausforderungen: Prof. Dr. Heike Wiemert und Jan Pöter sprachen über die Notwendigkeit besserer Zusammenarbeit und inklusiver Ansätze. Ihre Beiträge prägten die anschließenden Diskussionen über praktische Lösungswege.

Am Nachmittag boten eine Informationsmesse und Netzwerkveranstaltungen den Teilnehmenden Gelegenheiten zum Austausch und zur Vertiefung von Kooperationen. Matthias Kossow, der Kinderschutzkoordinator der Stadt Lünen, bezeichnete die Konferenz im Nachgang als einen "unverzichtbaren Standard" für die weiteren Bemühungen vor Ort.

Die Veranstaltung unterstrich, wie entscheidend Teamarbeit im Kinderschutz ist. Die Fachkräfte verließen die Konferenz mit neuen Kontakten und Strategien für ihre Arbeit. Die Organisatorinnen und Organisatoren wollen die diesjährigen Impulse für künftige Initiativen in Lünen nutzen.

Quelle