10 May 2026, 08:17

Dritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Simon Scherder vor langer Pause

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht auf einem Fußballfeld in der Nähe eines Torpfostens, einige sind in der Hocke und ein Ball liegt auf dem Boden.

Dritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Simon Scherder vor langer Pause

Simon Scherder, der 32-jährige Verteidiger von Preußen Münster, hat sich zum dritten Mal das vordere Kreuzband (ACL) im linken Knie gerissen. Die Verletzung bedeutet einen weiteren Rückschlag für den erfahrenen Spieler, der sich erst kürzlich nach früheren Knieproblemen wieder in die Stammelf gekämpft hatte.

Sein erster Kreuzbandriss ereignete sich im Juni 2015, woraufhin eine lange Rehabilitationsphase folgte. Im April 2017 kehrte er in den Wettkampfsport zurück, erlitt jedoch später in seiner Karriere einen zweiten Riss. Trotz dieser Herausforderungen blieb Scherder eine Schlüsselfigur für Preußen Münster und bestritt in seiner Zeit beim Verein 316 Pflichtspiele.

Sportdirektor Ole Kittner bezeichnete die jüngste Verletzung als einen „extrem schmerzhaften und bitteren Moment“ – sowohl für den Spieler als auch für das Team. Gleichzeitig lobte er Scherders Widerstandskraft und betonte, dass dieser „auf jeden Rückschlag immer die richtige Antwort findet“. Der Verteidiger, dessen Vertrag bis 2026 läuft, wird nun „die kommenden Monate“ verpassen, während er sich erneut erholt.

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Vor dieser Verletzung hatte sich Scherder zurück in die Startformation gekämpft und damit seine Entschlossenheit bewiesen, frühere Rückschläge zu überwinden. Jetzt steht ihm eine weitere Phase der Rehabilitation bevor, wobei der Verein hinter ihm steht und ihn auf dem Weg zurück begleitet.

Der dritte Kreuzbandriss bedeutet für Scherder eine weitere lange Zwangspause. Der Verein bestätigte, dass er monatelang ausfallen wird, während er sich auf seine Genesung konzentriert. Sein Vertrag bei Preußen Münster läuft noch bis 2026, was Zeit für ein mögliches Comeback lässt, sobald er wieder voll belastbar ist.

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