Duisburgs olympische Träume 2032: Wüst gibt Rückendeckung für Rhein-Ruhr-Bewerbung
Hans-Werner RöhrichtDuisburgs olympische Träume 2032: Wüst gibt Rückendeckung für Rhein-Ruhr-Bewerbung
Duisburgs Bewerbung für die Olympischen Spiele 2032 erhält Auftrieb
Diese Woche gewann Duisburgs Kampagne für die Austragung der Olympischen Spiele 2032 an Fahrt – nicht zuletzt durch einen prominenten Besuch. Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, besuchte am Dienstag das Bundesleistungszentrum für Kanusport in der Stadt. Der Termin unterstrich die zentrale Rolle Duisburgs innerhalb der Bewerbung der Region Rhein-Ruhr – und die knappe Frist, um die nötige öffentliche Unterstützung zu mobilisieren.
Wüst verbrachte den Tag im Austausch mit Athlet:innen, darunter Mitglieder des deutschen Spitzen-Achters im Rudern sowie aufstrebende Kanut:innen. Gemeinsam mit ihnen besichtigte er die Trainingsanlagen und gab sogar den Startschuss für ein lockeres Rennen zwischen Profis und Nachwuchsteams.
Doch Duisburgs sportliches Profil beschränkt sich nicht auf Kanu und Rudern. Sollte die Stadt den Zuschlag erhalten, wäre sie auch Austragungsort für Wettkämpfe im Sportklettern – und zwar in der Schauinsland-Reisen-Arena. Diese Vielseitigkeit stärkt ihre Position innerhalb der regionalen Bewerbung.
Unter den Anwesenden befand sich auch Sebastian Schulte, ehemaliger Olympiaruderer und heutiger Vorstandsvorsitzender der Deutz AG. Schulte, der 2006 mit dem deutschen Achter Weltmeister wurde und einst beim Boat Race zwischen Oxford und Cambridge antrat, sprach sich deutlich für das Rhein-Ruhr-Projekt aus.
Damit die Bewerbung in die nächste Runde kommt, muss bis zum 19. April eine Wahlbeteiligung von mindestens zehn Prozent erreicht werden. Zudem muss eine Mehrheit der abgegebenen Stimmen für das Vorhaben votieren. Scheitert dies, könnten Duisburgs olympische Träume vorerst geplatzt sein.
Der Besuch machte deutlich, wie wichtig Duisburg für die Rhein-Ruhr-Bewerbung 2032 ist. Mit Einrichtungen für Kanusport, Rudern und Klettern bietet die Stadt eine solide Grundlage für die Spiele. Der nächste entscheidende Schritt liegt nun in der Hände der Bürger:innen – ihr Votum in der anstehenden Abstimmung wird den Ausschlag geben.






