Essen investiert 618 Millionen Euro in Schulen und nachhaltige Infrastrukturprojekte
Hans-Werner RöhrichtEssen investiert 618 Millionen Euro in Schulen und nachhaltige Infrastrukturprojekte
Essen durchläuft eine grundlegende Umgestaltung seiner städtischen Infrastruktur. Die Stadt hat massiv in Schulen, öffentliche Gebäude und energetische Sanierungen investiert. Bundes-, Landes- und kommunale Mittel treiben diese Veränderungen voran.
Bereits genutzt wurde eine Kreditlinie in Höhe von 81,4 Millionen Euro aus dem Programm "Gute Schule 2020". Diese Gelder flossen vollständig in die Verbesserung von Schulen in ganz Essen.
Im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (KInvFöG) hat Essen erhebliche Fortschritte erzielt. Bis zum 30. Juni 2025 wurden im Rahmen von KInvFöG I insgesamt 64,3 Millionen Euro für 55 Projekte vollständig ausgegeben. KInvFöG II brachte rund 57 Millionen Euro an Fördermitteln ein, wobei bereits 84 Millionen Euro investiert und zusätzliche Verträge im Wert von 11 Millionen Euro vergeben wurden.
Ein zentrales Projekt, das im Rahmen von KInvFöG II abgeschlossen wurde, ist die neue Stadthafenschule in Vogelheim. Der Bau der Schule kostete etwa 4,7 Millionen Euro.
Essen hat zudem weitere Mittel für künftige Vorhaben gesichert. Dazu gehören 26,25 Millionen Euro für den Ausbau der Ganztagsbetreuung sowie 8,2 Millionen Euro für energetische Sanierungen. Insgesamt investiert die Stadt rund 618 Millionen Euro in Baumaßnahmen, wobei 415 Millionen Euro aus dem eigenen Haushalt stammen.
Die Initiative umfasst Sanierungen, Umbauten und Neubauten. Schulen, Gemeinschaftszentren und öffentliche Einrichtungen sind Teil des Plans. Die kombinierten Mittel von Bund, Land und Kommune prägen Essens Infrastruktur neu. Neue Schulen, modernisierte Einrichtungen und energiesparende Maßnahmen sind bereits umgesetzt. Mit ihrer langfristigen Investitionsstrategie will die Stadt öffentliche Räume und Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger modernisieren.






