15 April 2026, 22:18

Essen setzt auf Zusammenarbeit für bessere Integration in den Arbeitsmarkt

Eine Liniendiagramm, das die Beschäftigungsquote in den Vereinigten Staaten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Essen setzt auf Zusammenarbeit für bessere Integration in den Arbeitsmarkt

Essen Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm am 4. Dezember 2025 an einer zentralen Diskussionsrunde zur Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt teil – im Rahmen der Veranstaltung NRW.integrativ – Vor Ort gemeinsam handeln. Bei dem Treffen kamen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Arbeitsagenturen zusammen, um konkrete Lösungsansätze zu erörtern, wie Zuwanderer den Einstieg in Ausbildung und Beschäftigung schaffen können.

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Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Unternehmen und Arbeitsvermittlungen. Kufen diskutierte in einer Podiumsrunde mit Karl-Josef Laumann, dem Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam analysierten sie praxisnahe Wege, um Geflüchteten und Zugewanderten den Berufseinstieg zu erleichtern.

Kufen betonte die Fortschritte Essens in diesem Bereich und verwies dabei auf die Arbeit der Jugendberufsagentur sowie des Beratungszentrums Wirtschaft für Migrantinnen und Migranten. Erfolgreiche Integration, so der Oberbürgermeister, gelinge nur durch das Zusammenspiel des Essener Integrationszentrums, des Jobcenters und der lokalen Wirtschaft. Diese Partnerschaften seien entscheidend, um nachhaltige Brücken in stabile Beschäftigungsverhältnisse zu bauen.

Die landesweite Initiative, die hinter der Veranstaltung steht, zielt darauf ab, Zuwanderern strukturierte Unterstützung bei der Job- und Ausbildungsplatzsuche zu bieten. Kufen bedankte sich bei den Organisatoren für die Plattform und bezeichnete die Gespräche als "wichtigen Impuls für die weiteren Integrationsbemühungen".

Die Runde unterstrich, dass die Arbeitsmarktintegration eine gemeinsame Aufgabe von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bleibt. Essens bestehende Programme – vernetzt mit landesweiten Förderstrukturen – sollen künftig eine zentrale Rolle dabei spielen, Migrantinnen und Migranten langfristige Berufsperspektiven zu eröffnen.

Quelle