17 April 2026, 12:21

Essener Stadtrat plant Sonntagsöffnungen für 2026 – diese Termine stehen zur Debatte

Alter Plakatwerbung für ein Festival in Maschera, Italien, mit Text, der das Ereignis beschreibt.

Essener Stadtrat plant Sonntagsöffnungen für 2026 – diese Termine stehen zur Debatte

Der Essener Stadtrat wird auf seiner Februarsitzung über die Sonntagsöffnungszeiten für das Jahr 2026 entscheiden. Der Ausschuss für Rechtsangelegenheiten, öffentliche Sicherheit und Ordnung hat bereits konkrete Termine für die erste Jahreshälfte vorgeschlagen. An ausgewählten Sonntagen bleiben die Geschäfte geöffnet – entsprechend den regionalen Regelungen zu verlängerten Ladenöffnungszeiten.

Die vorgeschlagenen Termine sind auf lokale Veranstaltungen und Feste abgestimmt. Am 1. März öffnen die Geschäfte in der Innenstadt für den 3. Essener Wintertraum, während in Werden der Holländische Stoff- und Tuchmarkt stattfindet. Einen Monat später, am 1. April, verlängert Rüttenscheid seine Öffnungszeiten für die 6. Retro Classic, an der sich auch Altenessen, Kettwig und Steele mit eigenen Veranstaltungen beteiligen.

Am 1. Mai gibt es verlängerte Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt zum 28. Essen Original, begleitet vom 4. Weinfest in Kettwig und dem 48. Weinfest in Steele. Am 1. Juni bleiben die Läden in Rüttenscheid zur 12. Kunstmeile und in Werden zum 2. Swings-Event geöffnet. Die erste Jahreshälfte endet mit dem 1. Juli, wenn Borbeck sowohl das 27. Weinfest als auch den 12. Classic Day ausrichtet.

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Die Empfehlungen basieren auf dem Ladenschlussgesetz NRW, das zuletzt 2018 aktualisiert wurde. Jeder Einzelhandelsstandort darf an bis zu acht Sonntagen pro Jahr öffnen, während die gesamte Stadt auf maximal 16 verlängerte Verkaufstage begrenzt ist. Die Sonntagsöffnungen werden 2026 wie in den Vorjahren fortgesetzt.

Die endgültige Entscheidung des Stadtrats im Februar wird die Termine für 2026 festlegen. Bei Zustimmung öffnen die Geschäfte an ausgewählten Sonntagen, die mit lokalen Festen und Märkten verbunden sind. Die Regelungen sorgen für einen Ausgleich zwischen verlängerten Öffnungszeiten und den gesetzlichen Beschränkungen für Sonntagsöffnungen.

Quelle