Essener Stadtrat stärkt ehrenamtliches Engagement mit neuen Förderprogrammen ab 2026
Hans-Werner RöhrichtEssener Stadtrat stärkt ehrenamtliches Engagement mit neuen Förderprogrammen ab 2026
Der Essener Stadtrat hat neue Maßnahmen beschlossen, um das ehrenamtliche Engagement in der gesamten Stadt zu stärken. Die Pläne umfassen Anpassungen an einem bestehenden Förderprogramm sowie die Einführung einer neuen Mikroförder-Initiative. Beide Vorhaben zielen darauf ab, lokale gemeinnützige Organisationen und Gemeinschaftsprojekte besser zu unterstützen.
Ab Januar 2026 passt sich der seit langem bestehende Förderfonds Bürgerliches Engagement den sich wandelnden Bedürfnissen von Freiwilligen an. Der Fonds, der seit 2013 Essener Organisationen jährlich mit 80.000 Euro fördert, bietet künftig mehr Flexibilität: Anträge können einmal im Jahr mit zwei Einreichungsfristen gestellt werden, und Projekte erhalten die Möglichkeit, bis zu drei Jahre in Folge gefördert zu werden.
Zusätzlich führt die Stadt Mission Ehrenamt – Gestalte die Zukunft, nutze die Chancen! ein, ein Mikroförderprogramm mit einem jährlichen Budget von 20.000 Euro. Pro Jahr werden sechs Projekte unterstützt: Zwei können jeweils bis zu 5.000 Euro erhalten, vier weitere bis zu 2.500 Euro. Die Mittel können für Materialien, Schulungen, Kampagnen, Ausrüstung oder andere Projektkosten verwendet werden.
Eine Jury aus Vertretern Essener Vereine und Organisationen begutachtet die eingereichten Anträge. Die Stabsstelle Bürgerbeteiligung und Ehrenamt übernimmt anschließend die finale Bewilligung und Verteilung der Gelder.
Der überarbeitete Förderfonds und das neue Mission Ehrenamt-Programm sollen lokale Initiativen transparenter und zugänglicher fördern. Anträge für beide Programme werden über das Büro für Bürgerbeteiligung und Ehrenamt der Stadt abgewickelt, um eine effiziente und unkomplizierte Finanzierung von gemeinwohlorientierter Arbeit zu gewährleisten.






