Essens BürgerBus bringt Ämter zu Menschen mit Mobilitätseinschränkungen – kostenlos und erfolgreich
Hans-Werner RöhrichtEssens BürgerBus bringt Ämter zu Menschen mit Mobilitätseinschränkungen – kostenlos und erfolgreich
Vor einem Jahr startete Essen den BürgerBus – einen mobilen Service für Menschen mit schweren Mobilitätseinschränkungen. Die Initiative bringt wichtige Behördengänge direkt zu denen, die Ämter nicht persönlich aufsuchen können. Seit dem Start hat das Team Hunderte Termine bearbeitet – ganz ohne zusätzliche Kosten für die Nutzer:innen.
Der Service arbeitet mit einem speziell ausgestatteten Fahrzeug, in dem drei Mitarbeiter:innen im Einsatz sind. Mit Laptop, Drucker, Scanner, Fingerabdrucksensor und Kamera können alle amtlichen Angelegenheiten vor Ort erledigt werden. Bürger:innen können Personalausweise, Pässe oder Bescheinigungen beantragen sowie Umzüge anmelden – alles bequem von zu Hause oder aus Pflegeeinrichtungen heraus.
In den vergangenen zwölf Monaten führte das Team 721 Termine durch. Dabei wurden 409 Personalausweise ausgestellt, mehrere Pässe bearbeitet und 91 Umzüge abgewickelt. Der Service bleibt für die Nutzer:innen kostenfrei und richtet sich an Menschen mit dauerhaften oder vorübergehenden Mobilitätseinschränkungen, darunter auch Bewohner:innen von Pflegeheimen.
Anfragen für das mobile Bürgerbüro können über das städtische Serviceportal oder telefonisch beim Essener ServiceCenter gestellt werden. Der BürgerBus wurde ins Leben gerufen, um Hürden für mobilitätseingeschränkte Menschen abzubauen und ihnen einen gleichberechtigten Zugang zu Verwaltungsleistungen zu ermöglichen.
In seinem ersten Jahr hat die mobile Einheit fast 730 Termine abgewickelt. Ausweisdokumente, Ummeldungen und Bescheinigungen wurden dabei ohne zusätzliche Gebühren für die Bürger:innen ausgestellt. Die Stadt plant, den Service weiterhin anzubieten, um mobilitätseingeschränkte Einwohner:innen zu unterstützen.






