Evonik hebt Jahresprognose 2026 an: Höhere Erträge und besserer Cashflow erwartet
Sergio KarzEvonik hebt Jahresprognose 2026 an: Höhere Erträge und besserer Cashflow erwartet
Evonik Industries AG hat seine Finanzprognose für 2026 aktualisiert. Das Unternehmen erwartet nun höhere Erträge und eine verbesserte Cashflow-Entwicklung für das laufende Jahr. Die vollständigen Ergebnisse für das zweite Quartal werden am 4. August 2026 veröffentlicht.
Evonik hat die Prognose für das bereinigte EBITDA auf ein Niveau zwischen 2,0 und 2,2 Milliarden Euro angehoben. Dies folgt auf eine starke Performance in der ersten Jahreshälfte, in der das bereinigte EBITDA bereits bei etwa 1,1 Milliarden Euro lag. Für das zweite Quartal 2026 allein rechnet das Unternehmen mit einem bereinigten EBITDA von 600 bis 650 Millionen Euro – und übertrifft damit die Erwartungen von Analysten, die bei rund 567 Millionen Euro lagen.
Der Bereich Advanced Technologies profitiert von Lieferengpässen asiatischer Wettbewerber. Auch das Geschäft mit Tierernährung verzeichnet weiterhin Wachstum, wobei der Aufwärtstrend voraussichtlich bis ins dritte Quartal 2026 anhalten wird. Der freie Cashflow für das zweite Quartal 2026 soll sich im Vergleich zum Vorjahreswert von minus 211 Millionen Euro (2025) verbessern. Evonik hält an seinem Ziel einer Cash-Conversion-Rate von etwa 40 Prozent für das Gesamtjahr fest.
Die angepasste Prognose spiegelt die stärker als erwartet ausgefallenen Erträge in der ersten Jahreshälfte 2026 wider. Das bereinigte EBITDA für das Gesamtjahr wird nun auf 2,0 bis 2,2 Milliarden Euro taxiert. Die endgültigen Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 werden am 4. August 2026 veröffentlicht.
