Fritz Schramma verlässt CDU nach fast 50 Jahren wegen interner Konflikte
Hans-Werner RöhrichtFritz Schramma verlässt CDU nach fast 50 Jahren wegen interner Konflikte
Fritz Schramma, langjähriges CDU-Mitglied, hat die Partei nach fast 50 Jahren verlassen. Sein Austritt folgt auf wachsende Unzufriedenheit mit dem Kölner Kreisverband, den er vor seinem Rückzug öffentlich kritisiert hatte.
Schramma betonte seine Frustration über die Führungsentscheidungen der Kölner CDU nach den jüngsten Kommunalwahlen. Besonders verurteilte er die Neubesetzung zentraler Positionen innerhalb der Fraktion und bezeichnete das Verfahren als mangelhaft. Seiner Ansicht nach fehle der Gruppe eine klare Ausrichtung, und sie werde von Serap Güler, einer führenden Figur der Partei, nicht wirksam geführt.
Trotz seiner Kritik am Kölner Kreisverband würdigte Schramma die übergeordneten Erfolge der CDU auf Landes- und Bundesebene. Er rief jüngere Mitglieder dazu auf, Eigeninitiative zu zeigen und die zukünftige Ausrichtung der Partei mitzugestalten. Sein Appell zur Erneuerung fiel mit der Bekanntgabe seines Austritts aus der Organisation zusammen, die er jahrzehntelang unterstützt hatte.
Schrammas Rückzug markiert das Ende einer fast fünfzigjährigen Verbindung zur CDU. Seine Bedenken hinsichtlich der Kölner Führung und der internen Abläufe waren der letzte Anstoß für seine Entscheidung. Der Schritt wirft Fragen auf, wie der Kreisverband auf seine öffentlichen Äußerungen reagieren wird.






