24 March 2026, 20:22

Fünfzehn Migrantinnen starten pädagogische Qualifizierung in Freiburg

Collage aus vier verschiedenen, strahlenden Menschen mit "International Education Week"-Text in der Mitte.

Fünfzehn Migrantinnen starten pädagogische Qualifizierung in Freiburg

Fünfzehn Migrantinnen beginnen in Freiburg eine elfmonatige Ausbildung für den Einstieg in pädagogische Berufe

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Fünfzehn zugewanderte Frauen haben in Freiburg eine elfmonatige Qualifizierungsmaßnahme begonnen, um sich auf eine Karriere im Bildungsbereich vorzubereiten. Das vom ESF Plus geförderte und von der Volkshochschule (VHS) Freiburg durchgeführte Programm soll ihnen den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt erleichtern. Viele Teilnehmerinnen streben eine Tätigkeit in Kitas oder Schulen an – Bereiche, in denen dringend Fachkräfte gesucht werden.

Die Gruppe setzt sich aus Frauen aus Kasachstan, Afghanistan, der Ukraine, Moldau, der Türkei und Syrien zusammen. Ihr Ziel: das Sprachniveau C1 in Deutsch zu erreichen, das für eine berufliche Ausbildung oder ein pädagogisches Studium Voraussetzung ist.

Das Programm kombiniert Sprachkurse mit Hospitationen und Praktika in örtlichen Schulen und Kindertageseinrichtungen. Zudem erhalten die Teilnehmerinnen Einzelcoaching, Unterstützung bei Bewerbungen sowie Fachunterricht in pädagogischer Theorie. Das Konzept orientiert sich an einem Vorgängerprojekt der VHS Freiburg, an dem 16 Frauen teilnahmen – fünf von ihnen fanden anschließend eine Ausbildungsstelle oder Arbeit, eine sogar mit sozialversicherungspflichtigem Vertrag.

Angesichts des akuten Fachkräftemangels im Bildungssektor sind diese Berufe besonders attraktiv. Der aktuelle Kurs endet im Dezember 2026 und gibt den Frauen Zeit, sich in Richtungen wie Sozialarbeit, Heilpädagogik oder Kinderbetreuung zu orientieren.

Das Programm knüpft an frühere Erfolge an: Viele Absolventinnen arbeiten oder bilden sich mittlerweile in der Frühpädagogik weiter. Für die aktuellen Teilnehmerinnen könnte der C1-Abschluss in Deutsch kombiniert mit praktischer Erfahrung den Weg in ein festes Beschäftigungsverhältnis ebnen. Ihr Fortschritt wird in den kommenden Monaten mit Spannung verfolgt.

Quelle