Gelsenkirchen: Polizei kontrolliert Gurtpflicht bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Hans-Werner RöhrichtGelsenkirchen: Polizei kontrolliert Gurtpflicht bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Gelsenkirchener Polizei beteiligte sich an europaweiter Verkehrssicherheitskampagne
Anfang dieses Monats nahm die Polizei Gelsenkirchen an einer europaweiten Aktion zur Verkehrssicherheit teil. Vom 9. bis 15. März 2026 beteiligten sich Beamte an der "Aktion Anschnallen" des ROADPOL-Netzwerks, um die korrekte Nutzung von Sicherheitsgurten zu überprüfen. Ziel der Initiative war es, vermeidbare Verletzungen durch konsequentere Kontrollen der Sicherheitsvorschriften zu reduzieren.
Der Fokus lag auf stark frequentierten Bereichen, darunter Zonen in der Nähe der VELTINS-Arena sowie der Trabrennbahn-Flohmärkte. Allein in Südhessen wurden 328 Verkehrsteilnehmer kontrolliert – eine bundesweite Gesamtzahl wurde nicht genannt. Bei den Überprüfungen stellten die Beamten fest, dass 52 Personen entweder keinen Gurt angelegt hatten oder diesen falsch trugen.
Ein besonderes Augenmerk galt der Sicherheit von Kindern. Bei den Kontrollen zeigte sich, dass 29 Kinder nicht ordnungsgemäß im Fahrzeug gesichert waren. Das ROADPOL-Netzwerk, das solche Kampagnen koordiniert, betont, dass die richtige Nutzung von Sicherheitsgurten das Risiko schwerer Verletzungen bei Unfällen deutlich verringert.
Die Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich regelmäßig an vergleichbaren Schwerpunktkontrollen. Diese thematischen Aktionswochen sind Teil umfassender Bemühungen, die Verkehrssicherheit in der Region nachhaltig zu verbessern.
Die Kampagne machte einmal mehr auf bestehende Defizite bei der Gurtpflicht aufmerksam: 52 Verstöße wegen falscher oder fehlender Gurtnutzung sowie 29 ungesicherte Kinder zeigen Handlungsbedarf. Die Polizei wird auch künftig gezielte Kontrollen durchführen, um die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften zu stärken und die Risiken im Straßenverkehr zu minimieren.






