Gerhard Strubers überraschender Abschied beim 1. FC Köln vor dem Bundesliga-Aufstieg
Sergio KarzGerhard Strubers überraschender Abschied beim 1. FC Köln vor dem Bundesliga-Aufstieg
Gerhard Strubers Zeit beim 1. FC Köln endete in der letzten Saison abrupt. Der Verein trennte sich Anfang Mai vom Trainer – nur wenige Monate vor dem Aufstieg in die Bundesliga. Seine Entlassung folgte auf ein frustrierendes Unentschieden, das sowohl Fans als auch Verantwortliche unzufrieden zurückließ.
Der letzte Auslöser war ein 1:1 gegen Jahn Regensburg, ein Ergebnis, das hinter den Erwartungen zurückblieb. Trotz des Rückschlags blieb Köln nach 32 Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz. Struber erhielt jedoch nicht die Gelegenheit, den Aufstiegskampf zu vollenden.
Friedhelm Funkel übernahm interimistisch das Traineramt und setzte schnell Akzente. Unter seiner Führung besiegte die Mannschaft den 1. FC Nürnberg und den 1. FC Kaiserslautern. Diese Siege besiegelten Kölns Rückkehr in die Bundesliga.
Struber blickt später ohne Bitterkeit auf seinen Abschied zurück. Er zeigte sich dankbar für die Erfahrung und die Lehren aus seiner kurzen Amtszeit. Gleichzeitig verließ auch Sportdirektor Christian Keller den Verein etwa zur gleichen Zeit.
Mittlerweile trainiert Struber Bristol City in der englischen Championship. Die Mannschaft belegt aktuell den achten Tabellenplatz – ein Beweis für seine Fähigkeit, sich anzupassen und neu zu orientieren.
Kölns Aufstieg bildete einen erfolgreichen Schlussstrich unter eine turbulente Phase. Funkels Interimsrolle erwies sich als entscheidend für die Rückkehr in die Bundesliga. Struber hingegen hat bereits ein neues Kapitel seiner Trainerkarriere aufgeschlagen.






