Gewalt gegen Wahlkämpfer: GdP schlägt vor Landtagswahlen Alarm
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat Alarm wegen einer besorgniserregenden Zunahme von Angriffen auf politische Wahlkämpfer geschlagen. Vor den anstehenden Landtagswahlen berichten lokale Parteien von wachsender Feindseligkeit, Drohungen und körperlichen Übergriffen. GdP-Vorsitzender Jochen Kopelke verweist auf eine zunehmende Verrohnung der politischen Debattenkultur.
Kopelke warnt, dass solche Angriffe das Fundament des Rechtsstaats erschüttern. Er betont, wer demokratisches Engagement angreife, untergrabe grundlegende Prinzipien. Die Regierung müsse auf diese Vorfälle mit aller Härte des Gesetzes reagieren.
Um der Bedrohung zu begegnen, fordert die GdP eine sichtbare Polizeipräsenz bei Veranstaltungen und Informationsständen. Konsequente Strafverfolgung und klare Schutzkonzepte seien ebenfalls unverzichtbar. Kopelke rät den Parteien, sich frühzeitig mit den Sicherheitsbehörden abzustimmen, um Schutzmaßnahmen zu koordinieren.
Die GdP drängt auf schnelles Handeln, um Wahlkämpfer zu schützen und demokratische Prozesse zu wahren. Parteien und Kandidaten werden aufgefordert, eng mit der regionalen Polizei zusammenzuarbeiten, um die Sicherheit zu gewährleisten. Der Verband besteht auf harte rechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen der Angriffe.
