26 April 2026, 22:20

Guadalajara-Filmfestival endet mit chilenischem Fokus und Starpreisen

Plakat für das XXI. Agroganadera-Festival in Trujillo, Mexiko, mit einem Mann im Anzug, der ein Mikrofon und ein Buch hält, gelbem Hintergrund, schwarz-weißer Illustration und fetter schwarzer Schrift, die 'Trujillo XXI' lautet.

Guadalajara-Filmfestival endet mit chilenischem Fokus und Starpreisen

Das 41. Filmfestival von Guadalajara endet mit hochkarätigen Preisen und Branchenauszeichnungen

Das 41. Filmfestival von Guadalajara (FICG) ist mit einer Reihe bedeutender Auszeichnungen und Würdigungen zu Ende gegangen. Die chilenische Filmkunst stand als Ehrengastland im Mittelpunkt und zog fast 100 Delegierte zum Event. Gleichzeitig lenkten die wichtigsten Preise und Hommagen die Aufmerksamkeit auf aufstrebende Talente sowie etablierte Filmschaffende aus ganz Iberoamerika.

Juan Pablo Sallatos Roter Hangar (Red Hangar) dominierte den iberoamerikanischen Wettbewerb und gewann in jeder Kategorie. Nicolás Zárate, Hauptdarsteller des Films, teilte sich den Preis für die beste schauspielerische Leistung mit María Magdalena Sanizo, die für ihre Rolle in Die Tochter des Kondors (The Condor Daughter) ausgezeichnet wurde. Zudem räumte Querida Fátima im Premio-Mezcal-Wettbewerb ab und sicherte sich die Auszeichnungen für bester Film, beste Regie und den Publikumspreis.

Beim 22. Koproduktionstreffen gingen bedeutende Sachpreise an die Projekte Der Flüsterer (The Whisperer) und Die andere Seite (The Other Side). Diese Auszeichnungen sollen Filmschaffende dabei unterstützen, ihre Vorhaben zu verwirklichen. Darüber hinaus erhielt Elena Vilardell eine besondere Branchenwürdigung für ihr langjähriges Engagement bei der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den iberoamerikanischen Ländern.

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Neben den Wettbewerben bot das Festival hochkarätige Meisterklassen. Darren Aronofsky sprach über seinen künstlerischen Prozess und gab Einblicke in die Dreharbeiten zu The Whale und Black Swan. Für sein Lebenswerk wurde ihm eine internationale Hommage zuteil. Die chilenischen Regisseure Pablo und Juan de Dios Larraín leiteten unterdessen eine von Francisco Ramos (Netflix) moderierte Session und gewährten Einblicke in ihre kreative Herangehensweise.

Ein weiterer Höhepunkt war die Vorstellung von Iberfest, einer neuen Initiative, die die Zusammenarbeit zwischen 11 großen iberoamerikanischen Filmfestivals fördern soll. Das beim FICG angekündigte Programm zielt darauf ab, die Vernetzung und gemeinsame Chancen in der Region zu stärken.

Das Festival endete mit einem deutlichen Fokus auf das chilenische und iberoamerikanische Kino. Die Preise verteilten sich auf mehrere Filme, während Hommagen und Meisterklassen den Filmschaffenden der Region weltweite Aufmerksamkeit verschafften. Die Einführung von Iberfest unterstreicht zudem den Willen zu einer vertieften branchenübergreifenden Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.

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