30 March 2026, 16:28

Gütersloh reformiert seine Verwaltung: Weniger Stellen, mehr Effizienz ab 2025

Alte Stadtkarte mit dichtem Gebäudelayout und handgeschriebenem Text über die Stadtplanung.

Gütersloh reformiert seine Verwaltung: Weniger Stellen, mehr Effizienz ab 2025

Der Stadtrat von Gütersloh hat eine umfassende Umstrukturierung beschlossen, um die Verwaltung zu vereinfachen und Kosten zu sparen. Die Änderungen, die in der konstituierenden Sitzung am 14. November beschlossen wurden, treten ab Mai 2025 schrittweise in Kraft. Sie folgen auf den anstehenden Ruhestand des stellvertretenden Bürgermeisters Andreas Kimpel im Frühjahr 2025 und zielen darauf ab, klarere Zuständigkeiten zu schaffen.

Durch die Neuorganisation entfällt eine Stelle als stellvertretender Bürgermeister, was die langfristigen Ausgaben verringert. Der Abschied von Andreas Kimpel im Frühjahr 2025 gab den Anstoß für die Überprüfung. Seine Position wird nicht direkt neu besetzt, was zu einer schlankeren Struktur führt.

Das Ressort "Kultur und Weiterbildung" wird zum 1. Mai 2025 aufgelöst. Seine Aufgaben werden auf andere Fachbereiche verteilt: Die Volkshochschule und die Stadtbibliothek wechseln in den Verantwortungsbereich von Henning Matthes, dessen Bereich nun "Bildung, Soziales und Sport" heißt. Das Kulturamt, die "Kultur Räume Gütersloh" sowie das NRW-Kultursekretariat werden künftig direkt dem Bürgermeister Matthias Trepper unterstellt.

Ab dem 1. Dezember 2025 wird eine neue Stabsstelle für Arbeitssicherheit und Gesundheitsprävention eingerichtet, die ebenfalls direkt dem Bürgermeister berichtet. Zudem hat der Rat seine Geschäftsordnung aktualisiert und den Integrationsrat in "Ausschuss für Chancengleichheit und Integration" umbenannt.

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Zum ersten stellvertretenden Bürgermeister wurde Markus Kottmann (CDU) gewählt, zur zweiten Stellvertreterin Wiebke Heine (SPD). Beide vertreten Bürgermeister Trepper bei Abwesenheit und übernehmen repräsentative Aufgaben.

Die Reformen treten ab Mai 2025 in Kraft, weitere Anpassungen folgen im Dezember. Die Stadt erwartet durch den Wegfall einer Stelle als stellvertretender Bürgermeister klarere Abläufe und geringere Kosten. Die Verantwortungsbereiche für Kultur, Bildung und Sicherheit sind nun anders verteilt, während neue Gremien die aktualisierten Prioritäten widerspiegeln.

Quelle