Hagen startet digitale Klimaschutz-Initiative für energieeffiziente Industrie
Hans-Werner RöhrichtHagen startet digitale Klimaschutz-Initiative für energieeffiziente Industrie
Die Initiative klimakommune.digital ist in Hagen gestartet, um Digitalisierung und Klimaschutz zu verknüpfen. Sie positioniert Kommunen als Zentren für Klimainnovationen durch gemeinwohlorientierte Technologien. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.
Federführend umgesetzt wird die Initiative vom Future Energy Lab im Auftrag des BMWi. Zu den zentralen Partnern zählen das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), der lokale Energiedienstleister ENERVIE sowie vier Industrieunternehmen: Härte Technik Hagen, KB Schmiedetechnik, Federnwerke Grüber und RUD-SCHÖTTLER.
In den Betrieben werden Sensoren installiert, die Energiedaten einzelner Maschinen erfassen. KEDi unterstützt anschließend bei der Analyse dieser Daten, um industrielle Prozesse zu optimieren. ENERVIE strukturiert die Informationen und stellt sie über ein Energiemanagementsystem bereit.
Das Future Energy Lab koordiniert die Sensorinstallation und dokumentiert den Umsetzungsprozess. In der nächsten Phase werden die CO₂-Emissionen der Unternehmen auf der Urban Data Platform des Projekts visualisiert.
Ziel der Initiative ist es, die Energieeffizienz zu steigern und Kosten für Unternehmen zu senken. Gleichzeitig soll die Umweltbelastung verringert und die industrielle Flexibilität erhöht werden. Das Projekt stärkt Hagens Rolle als Standort für klimafreundliche digitale Lösungen.






