Haus Scheppen bekommt sicheres und barrierefreies Umfeld bis 2026
Der Ausschuss für Umwelt, Klima und Verbraucherschutz hat eine Planungsvorlage zur Aufwertung des Umfelds von Haus Scheppen verabschiedet. Die Entscheidung folgt auf einen umfangreichen Beteiligungsprozess, an dem Bürgerinnen und Bürger, Anwohner sowie lokale Interessensgruppen mitgewirkt haben. Ihre Anregungen flossen in die endgültigen Pläne ein, darunter die Beibehaltung der Motorradtreffen und eine bessere Organisation der Parkplätze.
Die aktuellen Gegebenheiten rund um Haus Scheppen haben zu Sicherheitsbedenken geführt. Unklare Verkehrsführung und wildes Parken haben gefährliche Situationen und Nutzungskonflikte verursacht. Um dies zu beheben, sieht der Beschluss drei zentrale Maßnahmen vor: eine neugestaltete Vorplatzanlage mit einer Anlegestelle, einen barrierefreien Ausbau des Uferwegs sowie die barrierefreie Erweiterung des Parkplatzes P1.
Das Projekt ist Teil eines übergeordneten Konzepts, das in enger Abstimmung mit der Bürgerschaft entwickelt wurde. Es umfasst zudem mittelfristige und langfristige Ziele, etwa die Verbesserung der Infrastruktur, die Stärkung familienfreundlicher Angebote und eine bessere Anbindung des Gebiets an die Hespertalbahn über die IGA 2027 hinaus. Für die Maßnahmen stehen rund zwei Millionen Euro zur Verfügung, wobei der kommunale Anteil aus dem Haushalt „Öffentliches Grün“ stammt.
Mit den Bauarbeiten für die zentralen Vorhaben soll 2026 begonnen werden. Die beschlossenen Maßnahmen zielen darauf ab, die Sicherheit und Barrierefreiheit in dem stark frequentierten Bereich zu erhöhen. Die Umsetzung erfolgt ab 2026 und wird aus kommunalen und weiteren Mitteln finanziert. Die Verbesserungen sollen aktuelle Probleme lösen und gleichzeitig die langfristige Entwicklung des Gebiets unterstützen.






