Henkel kämpft mit höheren Produktionskosten durch gestiegene Ölpreise im Iran-Konflikt
Sergio KarzHenkel kämpft mit höheren Produktionskosten durch gestiegene Ölpreise im Iran-Konflikt
Henkel meldet steigende Produktionskosten durch anhaltenden Iran-Konflikt
Der Konsumgüterkonzern Henkel, bekannt für Marken wie Persil und Schwarzkopf, sieht sich mit höheren Kosten bei Zulieferern und Logistik konfrontiert. Wie Vorstandsvorsitzender Carsten Knobel am 25. März 2026 mitteilte, belasten vor allem die stark gestiegenen Ölpreise das Unternehmen.
Die Krise hat die Ölpreise in die Höhe getrieben, was wiederum die Kosten für Rohstoffe, Lieferketten und Transport erhöht. Zwar bezieht Henkel keine direkten Vorprodukte aus der Region, doch geben Zulieferer und Logistikpartner die zusätzlichen Belastungen weiter. Der Konzern, der weltweit rund 47.000 Mitarbeiter beschäftigt, erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 20,5 Milliarden Euro.
Knobel warnte, dass ein weiteres Hinauszögern von Preisanpassungen auf Dauer nicht tragbar sei. Stattdessen setzt Henkel auf die Stärke seiner etablierten Marken, um höhere Preise zu rechtfertigen. Besonders Persil und Schwarzkopf profitieren von einer hohen Kundenbindung, was die Auswirkungen der Kostensteigerungen abfedern könnte.
Der Vorstandsvorsitzende äußerte die Hoffnung, dass sich die Krise nicht über das gesamte Jahr 2026 hinziehen werde. Konkrete Pläne, Lieferquellen zu wechseln oder die Produktion zu verlagern, gibt es jedoch vorerst nicht.
Da Zulieferer und Logistikunternehmen ihre Preise erhöhen, steigen auch bei Henkel die Kosten. Das Unternehmen will sich auf die Markenreputation stützen, um trotz Preiserhöhungen die Umsätze zu halten. Alternativen in der Beschaffung oder Produktionsverlagerungen wurden bisher nicht bekannt gegeben.






