Ibbenbürens Stadtrat verabschiedet 15 langjährige Mitglieder nach Jahrzehnten des Engagements
Elsa SteyIbbenbürens Stadtrat verabschiedet 15 langjährige Mitglieder nach Jahrzehnten des Engagements
Fünfzehn langjährige Mitglieder des Ibbenbürener Stadtrats wurden nach den Kommunalwahlen 2025 für ihr Engagement geehrt. Ihre Amtszeiten endeten am 31. Oktober und markierten damit das Ende von Jahren – in manchen Fällen sogar Jahrzehnten – öffentlicher Arbeit. Bei der Feier wurden Politiker verschiedener Parteien gewürdigt, die über die Jahre hinweg lokale Entscheidungen geprägt haben.
Zu den ausscheidenden Ratsmitgliedern gehörte Gisela Köster, die seit dem 17. Oktober 1994 insgesamt 31 Jahre im Stadtrat tätig war. Die CDU-Politikerin bekleidete zudem von 1994 bis 2019 das Amt der stellvertretenden Bürgermeisterin. Auch Peter Dierkes, SPD-Mitglied seit dem 1. Oktober 1999, schied nach 26 Jahren Dienst aus.
Werner Dresselhaus (SPD) und Alfred Bosse (CDU) traten beide am 1. Juni 2014 dem Rat bei und vollendeten damit über ein Jahrzehnt im Amt. Christoph Boll, Vertreter der UWG/IfI, war seit dem 21. Oktober 2009 Mitglied und zählte damit zu den diENstältesten der ausscheidenden Ratsherren.
Ebenfalls geehrt wurden Richard Frank (DIE LINKE), der seit dem 1. November 2020 im Rat saß, sowie Dagmar Christmann, ebenfalls von DIE LINKE, die ihr Mandat am 4. März 2022 antrat. Paul Klingenberg und Svea Nitsche, beide von Bündnis 90/Die Grünen, gehörten dem Gremium seit dem 1. November 2020 an.
Während die Veranstaltung das Ende ihrer politischen Laufbahn im Stadtrat markierte, wurden keine Details zur neuen politischen Zusammensetzung des Ibbenbürener Rates nach der Wahl bekannt gegeben. Die verfügbaren Daten konzentrierten sich stattdessen auf die Ergebnisse in Münster, wo die Grünen und DIE LINKE Zuwächse verzeichneten, während CDU und SPD Verluste hinnehmen mussten.
Die Zeremonie würdigte die Verdienste der 15 ausscheidenden Ratsmitglieder, von denen einige mehr als drei Jahrzehnte im Amt waren. Ihr Ausscheiden hinterlässt eine Lücke an Erfahrung, doch die genauen Verschiebungen im politischen Kräfteverhältnis Ibbenbürens bleiben vorerst unbestätigt. Der neue Stadtrat wird sein Mandat ab dem 1. November 2025 antreten.






