31 May 2026, 18:18

Junge Union Solingen will leerstehende Gebäude zu Studentenwohnheimen umbauen

JU Solingen fordert mehr Unterstützung für studentisches Wohnen

Junge Union Solingen will leerstehende Gebäude zu Studentenwohnheimen umbauen

Die Junge Union (JU) in Solingen fordert einen neuen Ansatz für studentisches Wohnen in der Stadt. Die Organisation argumentiert, dass die Umnutzung leerstehender Gebäude die Wohnungsnot lindern und gleichzeitig das lokale Wachstum fördern könnte. Ihr Vorschlag sieht vor, eine kommunale Arbeitsgruppe zu bilden, die konkrete Lösungen erarbeitet.

Fynn Ringwelski, Vorsitzender der Jungen Union Solingen, kritisierte das Fehlen einer klaren Strategie für Studentinnen- und Studentenwohnheime als vertane Chance. Er betonte, dass die Ansiedlung von Studierenden der lokalen Wirtschaft, der Gastronomie und der städtischen Entwicklung zugutekommen würde.

Die JU hat bereits konkrete Standorte mit ungenutztem Potenzial ausgemacht, darunter das ehemalige Obdachlosenheim in der Focherstraße und das alte Sparkassengebäude. Julia Kalem, Vorstandsmitglied der JU, schlug vor, solche brachliegenden Immobilien in Wohnraum umzuwandeln, um die Innenstadt zu beleben.

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Die Gruppe plant, mit Politikerinnen und Politikern, Verwaltungsvertretern sowie weiteren Akteuren zusammenzuarbeiten. Ziel ist es, bezahlbare Wohnmöglichkeiten zu schaffen und eine spezielle Arbeitsgruppe mit klaren Zielen einzurichten. Die JU will eine aktive Rolle bei der Gestaltung eines nachhaltigen städtischen Wachstums in Solingen einnehmen.

Der Fokus des Vorschlags liegt auf der Umnutzung bestehender Bausubstanz statt auf Neubauten. Bei Umsetzung könnte der Plan dringend benötigten Wohnraum für Studierende schaffen und gleichzeitig ungenutzte Flächen neu beleben. Wie die Stadt auf die Initiative der JU reagieren wird, bleibt abzuwarten.

Quelle