18 April 2026, 04:17

Jürgen Kleine-Frauns tritt nach zehn Jahren als Lünens Bürgermeister zurück

Ein belebter Stadtplatz mit Menschen auf Stühlen sitzend und stehend, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Schildern, Straßenlaternen mit Fahnen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Jürgen Kleine-Frauns tritt nach zehn Jahren als Lünens Bürgermeister zurück

Jürgen Kleine-Frauns wird am 31. Oktober 2025 nach einem Jahrzehnt im Amt als Bürgermeister von Lünen zurücktreten. Seine Amtszeit stand im Zeichen der Verbesserung der städtischen Infrastruktur und der Stärkung des Gemeinschaftsengagements. Nun blickt er auf seine Erfolge zurück und gibt seinem Nachfolger Ratschläge mit auf den Weg.

Kleine-Frauns trat sein Amt mit zwei grundlegenden Prinzipien an: "Suche das Wohl der Stadt" und "Das Wohl des Volkes ist das höchste Gesetz." In den vergangenen zehn Jahren setzte er auf eine lösungsorientierte Herangehensweise und positionierte die Stadtverwaltung als Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger. Zu den wichtigsten Projekten seiner Amtszeit zählen der Ausbau von Schulen und Sporteinrichtungen, die Neugestaltung des Viktoria-Geländes sowie umfassende städtebauliche Maßnahmen.

Während seiner Amtszeit nahm er an 60 Ratssitzungen teil, in denen insgesamt 260 Stunden lang diskutiert und entschieden wurde. Besonders am Herzen lag ihm die Förderung des ehrenamtlichen Engagements, das er als "unbezahlbar" für das Wohl der Stadt bezeichnete. Für seinen Nachfolger nannte er die Modernisierung der Verwaltung, die voranschreitende Digitalisierung und den Abbau von Bürokratie als zentrale Herausforderungen.

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Sein Abschiedsrat war klar und prägnant: Man solle offen bleiben, den Bürgerinnen und Bürgern zuhören, konsequente Entscheidungen treffen und "starke Nerven behalten". Diese Eigenschaften, so Kleine-Frauns, seien entscheidend, um Lünen erfolgreich in die Zukunft zu führen.

Kleine-Frauns hinterlässt ein Erbe aus Infrastrukturwachstum und gemeindlicher Unterstützung. Sein Nachfolger übernimmt eine Stadt, die durch seine Politik geprägt wurde und in der die Weichen für die kommenden Jahre bereits gestellt sind. Der Wechsel markiert das Ende einer Ära – und zugleich den Beginn eines neuen Kapitels für die Lünener Stadtverwaltung.

Quelle