07 June 2026, 12:16

Lünen-Brambauer führt temporäre Schulstraße für mehr Kindersicherheit ein

POL-DO: Einrichtung einer temporären Schulstraße an der Elisabethschule in Lünen-Brambauer: Projekt zur Vermeidung gefährlicher Park- und Rangiermanöver von Elterntaxis

Lünen-Brambauer führt temporäre Schulstraße für mehr Kindersicherheit ein

„Temporäre Schulstraße“ in Lünen-Brambauer: Mehr Sicherheit für Kinder vor der Elisabethschule

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An der Elisabethschule in Lünen-Brambauer ist eine neue „temporäre Schulstraße“ eingerichtet worden, um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu erhöhen. Das Projekt sieht vor, dass zu den Hauptverkehrszeiten vor und nach dem Unterricht motorisierte Fahrzeuge in der Umgebung der Schule eingeschränkt werden. Ziel ist es, ein sicheres Umfeld für Kinder zu schaffen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Behörden und Polizei unterstützen die Initiative gemeinsam und klären Eltern über deren Bedeutung auf.

Das Fahrverbot gilt an Schultagen von 7:15 bis 8:15 Uhr sowie von 15:00 bis 16:00 Uhr. In diesem Zeitraum dürfen Autos die ausgewiesene Zone nicht befahren, um die Gefahren für Schulkinder auf ihrem Weg zum Unterricht zu verringern.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 18. September wurden die Ziele des Projekts vorgestellt. Vertreten waren das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, das Ministerium für Schule und Bildung, die Stadt Lünen, die Schulleitung der Elisabethschule sowie das Polizeipräsidium Dortmund. Alle Beteiligten betonten die Notwendigkeit sicherer Schulwege und wiesen auf die Bedeutung von Eltern-Haltezonen hin, um Verkehrsgefahren zu minimieren.

Die Polizei ist vor Ort im Einsatz und spricht gezielt Eltern an, die ihre Kinder mit dem Auto bis vor das Schultor bringen. Durch Kontrollen und Aufklärungsgespräche wird auf die Risiken des sogenannten „Elterntaxis“ hingewiesen. Jolanta Bialas, Leiterin der Verkehrsabteilung, rief die Familien dazu auf, stattdessen die ausgewiesenen Bringzonen zu nutzen. Zudem ermutigte sie Eltern, ihre Kinder schrittweise an ein selbstständiges und sicheres Verhalten im Straßenverkehr heranzuführen.

Mit der Schulstraßen-Initiative soll der tägliche Schulweg für die Kinder in Lünen-Brambauer sicherer werden. Durch die Begrenzung des Autoverkehrs und die Förderung verantwortungsvoller Bring- und Holgewohnheiten hoffen die Verantwortlichen, Unfälle zu vermeiden und aktive Mobilität – wie Laufen oder Radfahren – zu stärken. Der Erfolg des Projekts hängt dabei maßgeblich von der weiteren Zusammenarbeit zwischen Schulen, Eltern und den lokalen Behörden ab.

Quelle