Lünen kämpft am 22. Juni gegen die chronische Unterfinanzierung der Kommunen
Hans-Werner RöhrichtLünen kämpft am 22. Juni gegen die chronische Unterfinanzierung der Kommunen
Lünen beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag am 22. Juni 2023, um auf die finanziellen Nöte der Kommunen aufmerksam zu machen. Die Veranstaltung ist Teil der Initiative „Kommunen am Limit“ und soll an die Politik ein deutliches Signal senden: Die chronische Unterfinanzierung der Städte und Gemeinden muss endlich angegangen werden. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, im Rathaus an den Gesprächen teilzunehmen.
Der Aktionstag vereint zahlreiche Städte und Gemeinden in ganz Deutschland. Gemeinsam wollen sie Druck auf Bund und Länder ausüben, um die wachsende finanzielle Belastung bei der Aufrechterhaltung grundlegender öffentlicher Dienstleistungen zu thematisieren.
In Lünen wird Stadtkämmerer Dr. André Jethon die aktuelle Haushaltslage vorstellen. Es folgt eine offene Diskussionsrunde unter dem Titel „Was will Lünen – und worauf kann es verzichten?“ Dabei geht es um die Frage, welche Leistungen die Stadt trotz knapper Kassen auf keinen Fall kürzen darf.
Alle Interessierten sind um 16:30 Uhr in das Foyer des Rathauses eingeladen. Ziel der Initiative ist es, die Folgen der Finanzlücken für die kommunalen Angebote sichtbar zu machen. Durch den gemeinsamen Auftritt hoffen Städte wie Lünen, politische Maßnahmen zu erzwingen, die die finanzielle Schieflage entschärfen. Die Veranstaltung bietet eine Plattform, um öffentlich über Prioritäten und Grenzen der Handlungsfähigkeit zu diskutieren.






