Luxuswagen in Witten beschlagnahmt: Lärm, Parkverstoß und manipulierte Software
Hans-Werner RöhrichtLuxuswagen in Witten beschlagnahmt: Lärm, Parkverstoß und manipulierte Software
Luxusauto in Witten beschlagnahmt: Zu laut, illegal geparkt und mit manipulierter Motorsoftware
In Witten haben Beamte einen Hochleistungswagen sichergestellt, nachdem das Fahrzeug gegen Lärm- und Parkvorschriften verstoßen hatte. Der illegal in der Holbeinstraße abgestellte Wagen wurde beschlagnahmt, als Messungen extrem hohe Geräuschwerte ergaben. Die Behörden vermuten, dass die Motorsoftware verändert wurde, um Leistung und Sound zu steigern.
Erstmals war das Auto in einer absoluten Halteverbotszone in der Wittenauer Holbeinstraße aufgefallen. Bei einer Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Motorlärm 109 Dezibel erreichte – deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert von 82 dB. Der Besitzer argumentierte, der laute Auspuff sei bei einem Biturbo-Motor normal, doch die Prüfer entdeckten Manipulationen an der Motorsteuerung.
Das Fahrzeug wurde umgehend beschlagnahmt, dem Halter drohen nun ordnungsrechtliche Konsequenzen. Die Behörden entzogen dem Wagen die Betriebserlaubnis wegen der illegalen Veränderungen. Der Fall reiht sich in die verschärften Strafen für Wiederholungstäter bei Lärmverstößen ein, die in Deutschland seit einiger Zeit gelten: Hier drohen Bußgelder von bis zu 90 Euro, Punkte in Flensburg, Fahrverbote oder sogar die dauerhafte Einziehung des Fahrzeugs.
Laut Bußgeldkatalog ziehen schwere oder wiederholte Verstöße oft härtere Sanktionen nach sich. Da der Besitzer bereits wegen Lärmbelästigung vorbestraft ist, muss er mit verschärften Maßnahmen rechnen. Der Wagen bleibt vorerst in Polizeigewahrsam, während das Verfahren läuft.
Die Beschlagnahmung ist Teil einer strengeren Gangart gegen manipulierte Fahrzeuge, die durch übermäßigen Lärm auffallen. Aufgrund der Vorstrafe des Besitzers sind weitere Konsequenzen wahrscheinlich – etwa höhere Geldstrafen oder ein Fahrverbot. Die Behörden machen deutlich: Illegale Motortuning-Maßnahmen und wiederholte Rücksichtslosigkeit werden nicht toleriert.






