Moderne Feuerwehrzentrale in Herford nach 6,7-Millionen-Sanierung wiedereröffnet
Gernot GertzModerne Feuerwehrzentrale in Herford nach 6,7-Millionen-Sanierung wiedereröffnet
Kreisfeuerwehrzentrale Herford nach umfangreicher Sanierung und Erweiterung wiedereröffnet
Die Kreisfeuerwehrzentrale in Herford hat nach einer umfassenden Sanierung und Erweiterung offiziell wieder ihre Türen geöffnet. Das im Oktober 2025 fertiggestellte Gebäude verfügt nun über moderne Schulungsräume, erweiterte Fahrzeugstellplätze und hoch entwickelte Technologie für den Einsatzdienst. Das Projekt kostete knapp 6,7 Millionen Euro und schuf zusätzlich 1.500 Quadratmeter Nutzfläche.
Im Mittelpunkt der Baumaßnahmen stand die Steigerung der Einsatzbereitschaft und die Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten. Die Garagen wurden vergrößert, um mehr Fahrzeuge und Zusatzausrüstung unterzubringen, während neue Büroräume und Bereitschaftszimmer für die verschiedenen Abteilungen eingerichtet wurden. Die Leitstelle bleibt weiterhin das zentrale Koordinationsorgan für die Feuerwehrwachen im gesamten Kreis Herford.
Zu den Modernisierungen gehört auch eine auf den neuesten Stand gebrachte Atemschutzübungsanlage. Ein neuer Lehrgang für Atemschutzgeräteträger nutzt nun VR-Technologie, um realistische Einsatzszenarien zu simulieren. Zudem wurde eine taktische Übungswohnung mit VR eingeführt, um die Einsatzvorbereitung der Feuerwehrleute zu optimieren.
Auch die Wartungssysteme wurden nicht vernachlässigt: Die Schlauchpflegeanlage wurde nach aktuellen Umwelt-, Ergonomie- und Wirtschaftlichkeitsstandards modernisiert. Ein leistungsstarkes Notstromaggregat sorgt dafür, dass der Betrieb auch bei längeren Stromausfällen reibungslos aufrechterhalten wird.
Die offizielle Eröffnung leitete Jürgen Müller, der scheidende Landrat des Kreises Herford. Seine Anwesenheit unterstrich den Abschluss eines Projekts, das die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr für die kommenden Jahre nachhaltig stärken soll.
Die sanierte Zentrale bietet den Feuerwehrkräften nun modernste Ausbildungsmöglichkeiten und verbesserte Arbeitsbedingungen. Die erweiterten Räumlichkeiten und aufgewerteten Systeme gewährleisten eine höhere Einsatzbereitschaft in der gesamten Region. Die Investition von 6,7 Millionen Euro steht für ein langfristiges Bekenntnis zur öffentlichen Sicherheit im Kreis Herford.






