26 June 2026, 04:14

Mönchengladbach verwandelt Industriegebiet in nachhaltiges Wirtschaftszentrum mit 590 Jobs

Neues Bus-Betriebszentrum, Zulassungsstelle und Führerscheinstelle: Umzug von der Rheinstraße-Industriezone

Mönchengladbach verwandelt Industriegebiet in nachhaltiges Wirtschaftszentrum mit 590 Jobs

Mönchengladbach plant die Umwandlung des Industriegebiets an der Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum. Der Planungs-, Bau- und Liegenschaftsausschuss der Stadt diskutierte die Initiative am Dienstag, dem 23. Juni, und setzte damit einen wichtigen Meilenstein für das Vorhaben.

Das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans unter dem Namen „GE Rheinstraße“ schafft die rechtlichen Grundlagen für die Neugestaltung. Betroffen ist das Gelände zwischen Rheinstraße, Schwalmstraße, Hofstraße und August-Monforts-Straße, angrenzend an den bestehenden Standort von GE Vernova. Das Unternehmen benötigt zusätzliche Flächen, um sein Wachstum zu unterstützen und seine Zukunft in der Stadt langfristig zu sichern.

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Das Projekt steht im Einklang mit dem „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzept“ Mönchengladbachs sowie der „Prioritätenliste für gewerbliche Entwicklungen“. Ziel ist es, rund 390 Arbeitsplätze zu erhalten und etwa 200 neue zu schaffen. Gleichzeitig sollen ansiedlungsverträgliche Gewerbebetriebe Platz finden. Geplant ist zudem ein Grün- und Freiflächenkorridor, der sich von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt erstreckt und Fußgänger- sowie Radwegeverbindungen sicherstellt.

Die künftigen Grünflächen werden zudem das Kanalsystem entlasten, den Hochwasserschutz verbessern und einen Beitrag zur Bewältigung der Klimafolgen leisten. Die Verlegung des NEW-Busbetriebshofs auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne an der Kaldenkirchener Straße macht das Vorhaben erst möglich.

Die Neugestaltung verwandelt das Gebiet an der Rheinstraße in eine nachhaltige Wirtschaftszone. Sie festigt die Präsenz von GE Vernova in der Region, stärkt die lokale Beschäftigung und führt gleichzeitig umweltfreundliche Verbesserungen ein, von denen die gesamte Stadtbevölkerung profitiert.

Quelle