Nagelsmanns Stürmer-Dilemma: Wer fährt zur WM 2026 – Beier, Adeyemi oder Schade?
Hans-Werner RöhrichtNagelsmanns Stürmer-Dilemma: Wer fährt zur WM 2026 – Beier, Adeyemi oder Schade?
Bundestrainer Julian Nagelsmann steht vor einer schwierigen Entscheidung für die WM 2026. Drei junge Stürmer – Maximilian Beier, Karim Adeyemi und Kevin Schade – konkurrieren um ein oder zwei Plätze im Kader. Beiers aktuelle Form hat nach seiner jüngsten Nichtberücksichtigung in der Nationalmannschaft eine Debatte ausgelöst.
Maxi Beier trug zuletzt im Oktober 2022 beim WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland das DFB-Trikot. Seitdem wurde er nicht mehr nominiert, auch nicht für die anstehenden Testspiele gegen die Schweiz und Ghana. Dennoch betont Nagelsmann, dass für Beier die Tür zu einem WM-Platz weiterhin offenstehe.
Der Stürmer von Borussia Dortmund überzeugt in dieser Saison mit fünf Toren in 15 Pflichtspielen. Seine starken Leistungen haben Kritik an seiner Nichtberücksichtigung laut werden lassen – selbst Club-Legende Roman Weidenfeller hinterfragte die Entscheidung. Sein Mannschaftskollege Karim Adeyemi hingegen kämpft mit inkonsistenten Leistungen und hat damit seine Auswahlchancen geschmälert.
Nagelsmanns Plan sieht für das Turnier 2026 nur ein oder zwei konterstärke Stürmer vor. Neben Beier und Adeyemi ist Kevin Schade der dritte Anwärter. Der Bundestrainer machte deutlich, dass der Konkurrenzkampf um diese Plätze in den kommenden Monaten weiter hart bleiben werde.
Beiers Fehlen in den letzten Kadern steht im Kontrast zu seinen Leistungen im Verein und lässt seine WM-Hoffnungen ungewiss erscheinen. Nagelsmanns endgültige Entscheidung wird von den anhaltenden Leistungen aller drei Kandidaten abhängen. Nur ein oder zwei von ihnen werden es in den deutschen WM-Kader 2026 schaffen.






