Neue Gesamtschule in Mönchengladbach: Provisorium startet, Neubau nimmt Form an
Gernot GertzNeue Gesamtschule in Mönchengladbach: Provisorium startet, Neubau nimmt Form an
Bau der siebten Gesamtschule Mönchengladbachs schreitet zügig voran
Zum Beginn des neuen Schuljahres werden in einem provisorischen Gebäude an der Breiten Straße die ersten 108 Schülerinnen und Schüler in vier Klassen unterrichtet. Die Arbeiten laufen auf Hochtouren, um den Lehrbetrieb nach den Sommerferien wie geplant aufnehmen zu können.
Die Vorbereitungen für den Interimsstandort gehen rasant voran. Gleichzeitig macht auch die Planung für den Neubau der Schule Fortschritte: Noch vor Jahresende könnten die ersten unterirdischen Bauarbeiten beginnen – vorausgesetzt, die endgültigen Genehmigungen für Entwurf und Ausführung liegen vor.
Um den Bau zu beschleunigen, wurde die separate Ausschreibung für die Tiefbauarbeiten vorgezogen. Aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse wird das Gebäude auf Tiefgründungen mit Pfählen errichtet, die die Lasten des Bauwerks in tiefere, tragfähige Bodenschichten ableiten.
Der Neubau entsteht auf dem westlichen Teil des ehemaligen Sportplatzgeländes. Das Konzept sieht fünf miteinander verbundene Baukörper vor, jeweils mit eigenem Innenhof, sowie eine Turnhalle. Im Inneren wartet eine moderne Lernumgebung mit offenen Flächen, differenzierten Lernzonen und Rückzugsräumen auf die Schülerinnen und Schüler.
Auch die Bewältigung des Grundwassers wird während der Bauphase eine wichtige Rolle spielen, um die Stabilität des Gebäudes zu gewährleisten.
Das Provisorium nimmt mit Schulstart seinen Betrieb auf. Bis 2029 sollen die Schülerinnen und Schüler dann in den Neubau umziehen. Die neue Schule bietet moderne Räumlichkeiten, die vielfältiges und effektives Lernen fördern.






